South Africa: Botshabelo and Ndbele Art

Berliner Missionare gründeten den Ort Botshabelo, was soviel wie „Zuflucht“ bedeutet. Zuflucht fanden hier vor allem die von anderen Stämmen verfolgten Ndebele. Ihre einzigartige murale Kunst wurde dadurch erhalten, wenn auch hauptsächlich als Freiluftmuseum.

Der erste Eindruck der Missionstation glich einer Geisterstadt. An den verlassenen Häusern im viktorianisch-kolonialen Stil lottern Fensterläden vor zersplitterten Glas. Türe knarren im Wind, der milde durch die Blätter der Allee streift. Ein einsamer Stuhl auf einer Veranda lässt doch noch einige Einwohner vermuten, wenn auch der Souvenir-Shop und das angrenzende Café leer und vernagelt sind. Eine Herde Pferde mit Fohlen galoppiert vor der alten Kirche vorbei und kommt am Flussufer zum stehen. Unverschlossene Türen geben den Weg in das Innere des Gotteshauses frei. Eine kurze Inspektion in leicht modrigem Geruch reicht. Draussen lockt frische Luft und ein Rundgang zum alten steinernen Fort, durch verfallenen Hausruinen zum Friedhof und zurück in Dorfkern. Auf der anderen Flussseite befindet sich der bunte Höhepunkt unserer Runde: das Freilichtmuseum der Nebele-Volkes. Hauswände und Mauern sind mit bunten, geografischen Mustern bemalt und bieten ein fröhliches Bild in der grünen Landschaft. Nur ein ein kurzes Stück davon entfernt finden wir das einzige Restaurant hier, das uns auf der Veranda kühles Bier zum Ausspannen serviert, bevor wir uns vor dem aufziehenden Gewitter verkriechen

 

In the 19th century German missionars arrived to settle for a new village. They called it Botshabelo, what means „ Hope“. Indeed it became a safe haven for the people of Ndbele who suffered from the war between different tribes.

On arrival it appears as a ghost town rather than a lively little town full of colourful people making handcrafts. Just a few people stay here to manage this abandoned village. A stroll along the shady alley, passing several colonial houses, which slowly rotten cause of wind and rain, leads us to the red-bricked church. The doors are not locked, let us in to the smell of past decades of prayers, wedding and baptism.
A little path heading out to the old, stony Fort Morensky with a tower overlooking the area. Further we pass ruins and come to the first cemetery before we turn back to visit the highlight of this place: the little village of Ndeble people with their colourful murals at walls and houses.
The last stop is in the only restaurant, which serves chilled beer on the veranda, giving us a nice break before the night with thunderstorm comes over that little, ghostly place.

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