Überfahrt!

Die neuste, modernste und schnellste Fähre zwischen Genua und Tunis wurde mir versprochen. Alles gut und recht, wenn da nur nicht die fast fünfstündige Verspätung gewesen wäre. So verbrachte ich genau soviel Zeit auf der Fähre wie bei anderen Gesellschaften auch. Meinen gebuchten Sessel durfte ich frei auswählen, sofern ich willig war über das Gepäck und am Boden schlafenden Menschen zu steigen, um an freie Plätze zu gelangen. Da hatten es die Pauschal-Abenteurer mit ihren von den Offroadtour-Führer gebuchten Zimmer schon besser. Aber die versammelten sich sowieso erst mal lieber an Deck und stiessen auf einen gelungenen Tourstart an, während ihre Pässe und Fahrzeugpapiere von den Organisatoren abgestempelt wurden. Meine Wenigkeit teilte das Vergnügen mit den Hunderten von Tunesiern, die für die bevorstehenden Feiertage nach Hause reisen, am Zollschalter auf dem Schiff anzustehen. Irgendwann nach Mitternacht hatte ich auch den Stempel im Pass und suchte einenPlatz um zu dösen, was gleich neben der Toilette etwas schwierig war. Im Halbschlaf dachte ich so für mich:Ich bin wieder unterwegs…

 

 

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