Morgens im Krugerpark

Leise brummend rollt der Landrover über die gute Strasse im Krugerpark gen Süden. Mein Blick heftet sich am heller werdenden Horizont während meine müde Gedanken dahin schweifen. Ob es sich wirklich lohnt morgens um 4 Uhr aufzustehen, um noch vor dem Sonnenaufgang auf Pirsch zu gehen? Der kühle Morgen soll ja die beste Zeit sein, um Raubtiere aktiv zu sehen. Zumindest ist dieser Morgen sehr ruhig und ich bin in den 20 Minuten Fahrt noch keinem anderem Fahrzeug begegnet.

Die Silhouette weckt mich aus meinen Morgengedanken. der charakteristische, sehnige Körper mit langem Schwanz lässt sofort den Geparden erkennen. Im Gegenlicht bewegt er sich erhaben auf eine steinerne Mauer zu und setzt sich darauf. Gelassen beäugt er mich, bevor er sich die Gegend anschaut und dann im hohen Gras verschwindet.

Für heute hat sich das frühe Aufstehen also gelohnt. Und es blieb nicht beim einzigen Highlight. So beobachtete ich später noch ein Rudel Wildhunde, junge, spielende Hyänen und kämpfende Impalas, neben Elefanten, Krokodile und Flusspferde. Ganz unerwartet tauchte dann mittags sogar ein Leopard neben der Strasse auf und rundete so eine Fotopirschfahrt ab.

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