Okavango from above / Okavango von oben

No, it wasn’t planned to take a scenic flight, nor stay longer in the area anyway. But this opportunity comes not very often. I could just slip in a group of people to fill the seven seater aircraft for a scenic flight over the world famous Okavango Delta. Not only get a seat, but the one next to the pilot. I felt just happy. The space inside the small plane wasn’t much. I hardly could move without disturbing the pilot. At least i could follow the instruments, see how he worked the maneuvers and navigates over the vast land. He seemed to be very relaxed and confident with what he’s doing. The whole appearance from begin reminded me on a movie, full of cliche. A young guy with sunglasses, sporty body, casual clothes, introduced himself as the pilot and gave a brief instruction. On 500 feet (150 meters) over ground, the rumbling noise of the aircraft didn’t allow to speak to each other. The eyes keep looking for the wildlife on the ground, the forms and colors, build by the nature of the river. Due the narrow seat, i couldn’t change the lenses or get better angles for photos, but the experience was stunning anyway.

Es war weder ein Rundflug geplant, noch hatte ich vor, länger in Maun zu bleiben. Doch diese Gelegenheit konnte ich nicht an mir vorbei ziehen lassen. Der letzte Platz eines siebensitzigen Flugzeuges wurde mir günstig angeboten. Und zwar nicht irgend ein Sitzplatz, sondern zufällig auch der neben des Piloten. So kam ich zu einem Rundflug über das weltberühmte Okavango-Delta. Der Platz war sehr beschränkt, aber dafür konnte ich die Handgriffe und Manöver des Piloten mitverfolgen. Dieser schien sehr gelassen und selbstsicher die Maschine 150 Meter überm Boden zu navigieren. Überhaupt erinnerte mich seine ganze Erscheinung an einen Film und erfüllte alle Klischees. Mit lässiger Körperhaltung, Sonnenbrille, lockerer Kleidung und fast gelangweiltem Ton erklärte er vor dem Start kurz die Route und gab einige Instruktionen. Auf dem Flug verhinderte der Lärm der Maschine ein Gespräch. So blieben die Augen auf den Boden unter uns gehaftet und suchten die Gegend nach Wildtieren ab oder bestaunten die Farben und Formen, die der Fluss in die Natur zeichnete. Wegen der engen Sitzverhältnissen konnte ich keine Objekte an der Kamera wechseln oder besser Winkeln zum Fotografieren einnehmen, das Erlebnis war aber auch so gewaltig.

 

Maun / Botswana

I can’t tell you what makes Maun special. I guess nothing in particular. It’s the gateway to Okavango Delta, the spot tourists get their needs and a place to relax before heading in either directions. Somehow i got stucked here for quite awhile. However, i enjoyed to camp outside of town, had interesting talks on the car wash, had a laugh with the lovely staff and a good time with some other travelers. Sometimes it was just quite and chilled, while another time people swarmed in or a crocodile just showed up next to the camp. Tomorrow i leave for Moremi Nationalpark. Stay tuned!

Ob Maun irgendwas spezielles hat, kann ich nicht sagen. Nicht wirklich, denke ich. Klar, es ist das Tor zum Okavango-Delta, der letzte Ort zum Einkaufen, bevor die Touristen in irgendeine Richtung weiterziehen. Irgendwie bin ich hier eine ganze Weile hängen geblieben. Der Camping ausserhalb der Stadt ist auch toll gelegen. Ausserdem hatte ich interessante Gespräche an der Autowaschanlage, lustige Momente mit dem Personal hier und gute Zeiten mit anderen Reisenden. Manchmal war’s aber einfach nur ruhig und entspannt, dann wieder kamen Reisende angeschwärmt or ein Krokodil gleich neben dem Camp sorgte für Abwechslung. Morgen aber geht’s weiter in Moremi Nationalpark. Bleibt dran!

Spider Transport / Spinnentransport

Cleaning my car, i got also rid of all the old cobwebs inside my spare tyre. To my surprise there was still a inhabitant, who crawled out angry. It almost seemed to attack me before went down to ground. On the back side i found an distinctive red mark. Just days before, while that spider was still living in my car, i had a talk with an American guy about the poisonous spider as Black Widow and its Australian relative the Redback Spider. To find out what i carried over last thousands of kilometers i googled and found out i brought the African relative of this species with me.

https://en.wikipedia.org/wiki/Button_spider

Bei der Autoreinigung entfernte ich auch endlich mal die löten Spinnweben innerhalb meines Reserverads. Zu meiner Überraschung war dieses aber noch bewohnt. Eine Spinne kroch hervor und schien mich sogar noch attackieren zu wollen. Sie liess sich dann aber zu Boden, wo mir dann eine auffällige rote Markierung am Hinterteil auffiel. Nur wenige Tage zuvor sprach ich mit einem Amerikaner über die giftige Schwarze Witwe und ihre australische Verwandte, die Rotrückenspinne. Neugierig geworden googelte ich und fand heraus, dass ich offensichtlich die afrikanische Version dieser giftigen Spinnenart mit mir herum transportierte: Button Spider

Siehe auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Witwen

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Makgadikgadi Salt Pans (The Movie)

 

Driving off road trough the stunning landscape of the biggest salt lake area of the world; the Makgadikgadi Pans in Botswana.

Offroad-Trip durch die atemberaubende Landschaft der grössten Salzseen der Welt; die Makgadikgadi Salzseen in Botswana

Roads of Botswana / Die Strassen von Botswana

One day on the roads of Botswana. The roads from Molepolole to the north via Lephepe to Letlhakane. I started to use my GoPro cam bit more often. Here a short road movie. Your comments and opinion is appreciated.

Einen Tag auf den Strassen von Botswana. Ich reiste von Molepolole via Lephepe nach Letlhakane.  Die GoPro Kamera will ich etwas mehr benutzen und hab hier eine kurze Roadmovie zusammen gestellt. Eure Kommentare und Meinungen interessieren mich; schreibt also!

Makgadigadi Saltpans / Über die Salzseen

Dust! All over! It calls saltpans, but all I can see is scrub and dust. Reading the description of the route beforehand, it says to be aware of muddy salty spots and deep sand areas. None of these is to expect in dry season. Only dust, and more dust. On the hard uneven ground are dips filled with powder-like dust. Every time a wheel sinks in it a cloud of white dust explodes around the car und cover everything around. Suddenly the bush disappeared, open space instead. Bright blue sky and snow white flat blinding my eyes for a moment. The wheels hit the hard surface of the saltpan, the Landrover is gliding towards the far horizon. No obstacles in sight, just this white flat in front, sometimes a Fata Morgana, a mirror effect caused by heated up air over the hot ground.

The dark spots at horizons turned into a thin green line and appeared to be an island in that salt lake. Tracks lead direct to a huge baobab tree, as it would be the guardian of the Kubu Island. A nice spot for a short picnic, before the way head back onto the Sua Pan. There are also a couple veterinary fences to cross. Three men watch the gates and stay out there in the big nothing. They sleep in small huts for 22 days, but having then eight days off back to civilisation.

Tracks lead me along those fences, bring me back to bushland, over the Ntwetwe Pan to stop finally at another huge baobabs. Big elephant dung let me decide to sleep another night under the stars as I entered a mopane forest. I learned the mopane trees are liked by elephants, give me some hope to see some, despite yellow leafs now in colder time of the year. Elephants didn’t turn up, however the night sky is always a fabulous spectacle out here.

Staub und Sand! Überall! Man nennt es Salzseen, aber alles was ich sehen kann ist Buschwerk und aufgewirbelter Staub. In der Wegbeschreibung wird von Salzig-schlammigen Streckenabschnitte und tiefen Sand gewarnt. Nichts von dem ist, zumindest während der Trockenzeit, zu befürchten. Nur Staub und noch mehr Staub. Der harte Boden ist gespickt mit Löcher und Senkungen, die mit puderfeinem Sand gefüllt sind. Jedes mal wenn ein Rad in solch eine Senke fällt explodiert eine helle Staubwolke um das Auto und pudert alles um sich herum. Der feine Staub kriecht in jede Ritze.

Plötzlich verschwinden die Büsche um mich herum und gibt offenes Land frei. Der stahlblaue Himmel und die schneeweisse Ebene vor mir blenden mich für einen Moment. Einige Sekunden später treffen die Räder auf harten Untergrund und das Fahrzeug gleitet über die weisse Landschaft dem endlosen Horizont entgegen. Kein Hindernis in Sicht, nur ewige Weite und Luftspiegelungen in der Ferne.

Dunkle Punkte am Horizont schmelzen zu einer dünnen, grünen Linie zusammen. Beim näher kommen entpuppt sie sich als die Kubu Insel, die sich über den Salzsee hebt. Spuren führen direkt zu einem riesigen Baobab Baum, der über die Insel zu wachen scheint. Ein schattiges Plätzchen ladet zu einem kurzen Picknick ein, bevor der Weg zurück auf die Sua Salzpfanne führt. Zäune führen durch die weite Leere, um unkontrollierte Tierwanderungen zu vermeiden. Torwächter geben den Weg frei und erzählen mir, dass sie zu dritt jeweils 22 Tage in der Einöde hausen, dann aber acht Tage Freizeit in ihren Heimatorten geniessen können. Am Zaun entlang führen mich Spuren weiter durch Buschland bis auf den benachbarten Salzsee, die Ntwetwe Ebene. Weitere riesige Baobabs kreuzen mein Weg, manchmal sehe ich Behausungen und wanderndes Vieh, bis ich dann vor Elefantendung Halt mache. Ich entschliesse mich darauf in der Nähe zu Übernachten. Im Mopanewald, eine Baumart, die die Elefanten mögen, wechselten die Blätter bereits zu rotgelben Laub, doch hielt ich eine kleine Hoffnung aufrecht, die grossen Landtiere in freier Natur zu sehen. Das wurde mir nicht gewährt, doch der klare, nächtliche Sternenhimmel lohnt sich immer zu betrachten.

fullmoon over kalahari desert

After a long drive cutting into the Kalahari Desert i stopped in the bush and listen to the wind. Silence grown when the sun disappeared, clouds hurried over the sky and the full moon brought its silver light over the night landscape of the desert. Es war ein langer Fahrtag bis ich im Busch der Kalahari ein Platz zum Übernachten fand. Nur der Wind rauschte durch die Dornbüsche. Die Ruhe nahm schon fast bedrohlich zu als die Sonne verschwand und der Vollmond sein fahles, silberne Licht über die Wüstenlandschaft verteilte.

Welcome to Botswana!

Monday morning. While heavy traffic crawled inbound i got easily out of Pretoria. Broad highway on good tar brings as fast -as a Landrover can be- to the border post of Botswana. Both side, the South Africa and the Botswana posts, were almost empty. No queue. Quick stamping of passports and formalities, but curious people in uniforms with plenty of time, who wants to hear the story of my journey.

The expected queue i found in front of ATM to get my first cash in Pula, the Botswana currency. However, i was still early at my camp and there was time for a first coffee -what else- and a look on the map for further planning. When night fell in, a quick made dinner filled my stomach, but the clear sky with plenty of stars gave joy to my eyes. I’m in Botswana again!

Montag morgen. Zäher Verkehr fliesst in der Gegenrichtung während ich bequem aus Pretoria rausfahre. Die breite Autobahn bringt meinen Landrover -so schnell wie dieser halt kann- Richtung Grenze. Ich geniesse noch das ruhige Gleiten über den Asphalt, frage mich dabei, wann ich wohl wieder Kies oder Sand unter die Räder kriege. Unerwartet ruhig waren beide Grenzposten. Auf der südafrikanischen, sowie der botswanischen Seite, waren kaum Reisende. In kürzester Zeit habe ich alle Formalitäten und Stempel erledigt, nur die neugierigen Zollbeamten wollten ihre Zeit mit meinen Reisegeschichten füllen. Dann durfte ich schliesslich am Willkommensschild von Botswana vorbeifahren.

Die erste Warteschlange fand ich dann bald vor dem Geldautomaten. Geduldig wartete ich bis auch mir etwas Bargeld ausgespuckt wurde, damit ich die Nacht auf dem camping bezahlen konnte. Nach 400km Fahrt war’s nun Zeit sich erst mal einen Kaffee -was sonst?- zu gönnen und einen Blick auf die Landkarte zu werfen. Bei herrlichem Farbenspiel der einfallenden Dunkelheit wurde kurz etwas Gemüse in die Pfanne gehauen, um beim Betrachten der ersten Sternen im klaren Himmel gemütlich zu dinieren. Unter dem Kreuz des Südens fühle ich mich angekommen. Ich bin wieder in Botswana!

prepared to travel / Reisevorbereitungen

It took me longer than i thought, but now i (or rather my Landrover) should be prepared to travel the African bush again. After i undertook a big service, some more improvements was made as well. So, the Landy got not only the old battery and broken windscreen replaced, but also an new side table (checker plate instead rotten wood), radio antenna and a shiny new LED-lightbar on the top. The solar panels i got last year needed some proper wiring, handles and hinges, and a custom made protecting bag. Fridge and boxes are filled with good food stuff, ready to leave for the bush. Stay tuned!

(photos made by cellphone, hence the quality is rather poor)

Es dauerte länger als erwartet bis ich, bzw. der Landrover, reisefertig wurde. Neben dem grossen Service wurden auch gleich einige Verbesserungen vorgenommen. Autobatterie wurde ausgetauscht, der hölzerne Seitentisch wurde durch eine Aluminiumplatte ersetzt und auf dem Dach scheinen nun kräftige LED-Lampen. Die Solarpanels wurden mit Scharnieren und Haltegriffe versehen und bekamen eine handgemachte Schutztasche für den Transport. Nach all dem Schleifen, Schweissen und Schrauben steht er mit Lebensmittel gepackt und abfahrbereit vor dem Tor. Bald geht’s in den Busch…

(Fotos wurden mit dem Smartphone geschossen, deshalb die bescheidene Qualität)