prepared to travel / Reisevorbereitungen

It took me longer than i thought, but now i (or rather my Landrover) should be prepared to travel the African bush again. After i undertook a big service, some more improvements was made as well. So, the Landy got not only the old battery and broken windscreen replaced, but also an new side table (checker plate instead rotten wood), radio antenna and a shiny new LED-lightbar on the top. The solar panels i got last year needed some proper wiring, handles and hinges, and a custom made protecting bag. Fridge and boxes are filled with good food stuff, ready to leave for the bush. Stay tuned!

(photos made by cellphone, hence the quality is rather poor)

Es dauerte länger als erwartet bis ich, bzw. der Landrover, reisefertig wurde. Neben dem grossen Service wurden auch gleich einige Verbesserungen vorgenommen. Autobatterie wurde ausgetauscht, der hölzerne Seitentisch wurde durch eine Aluminiumplatte ersetzt und auf dem Dach scheinen nun kräftige LED-Lampen. Die Solarpanels wurden mit Scharnieren und Haltegriffe versehen und bekamen eine handgemachte Schutztasche für den Transport. Nach all dem Schleifen, Schweissen und Schrauben steht er mit Lebensmittel gepackt und abfahrbereit vor dem Tor. Bald geht’s in den Busch…

(Fotos wurden mit dem Smartphone geschossen, deshalb die bescheidene Qualität)

Mauritius; Biscuit-Factory

Theses handmade cookies still gets produced in the way they started in 1870. Because the lack of wheat, they started to made it with manioc roots, hence without gluten. The process kept simply, with no additives than natural ingredients and flavors. Over a wood stove they get roasted and even from hand packed. The real vintage style. After a short tour of explanations i got the chance to taste the different flavors with a coffee. Delicious. For the complete relaxing time i went to an secluded beach at the east of Mauritius. This island is a treat!

Diese handgemachte Biscuits werden immer noch nach der Art produziert wie sie 1870 begonnen haben. Weil es auf Mauritius keinen Weizen gab, wurde Maniok zur Herstellung verwendet, dadurch ist es auch garantiert glutenfrei. Die Herstellung wurde einfach und simpel gehalten und nur natürliche Inhalts- und Geschmacksstoffe finden ihren Weg in die Fabrik. Der Ofen wird immer noch mit Holz, bzw. trockenen Blätter und Zuckerrohrabfälle geheizt. Danach wird alles sofort per Hand verpackt. Nach einer kurzen, informativen Tour wurde mir Kaffee und verschiedene Biscuits zum Probieren angeboten. Köstlich. Noch eine kleine Tour in den Osten der Insel, liess mich einen einsamen Strand zum relaxen finden. Diese Insel ist ein wahrer Genuss!

Mauritius: The North / Der Norden

On the search for the perfect beach. I stopped by at Trou aux Cerfs, a old crater lake. Many other tourists had the same idea this morning. But the view from there is just stunning. On a good highway i reached the far north easy. At Cape Malheureux, called after a tragic love story, i found not only that famous red-roofed churched, but also some nice people, who were willing to pose in front of my camera. On my way back, i stopped on several beaches, had my lunch break or just took a photo or too. from one of the public beaches i could sneak in a expensive resort area, just having a glimpse how the rich doing their sunbathing. With a cocktail glass in their hand. However; the beaches and mountains view are the same.

Auf der Suche nach dem perfektem Strand fuhr ich ganz in Norden. Auf dem Hinweg stoppte ich bei Trou aux Cerfs, ein alter Kratersee, mit atemberaubender Sicht auf die umgebende Landschaft der Vulkaninsel. Viele Touren kamen hierher, so dass ich nach kurzem Spaziergang weiter in Norden fuhr. Am nördlichsten Punkt gelange ich ans Cap Malheureux, das nach einer tragischen Liebesgeschichte benannt wurde. Dort findet sich auch eine kleine rotbedachte Kirche. Neben der Aussicht durfte ich auch einige nette Menschen fotografieren, die sich vor meiner Kamera posierten. Dann wurde es aber zeit wieder südwärts zu ziehen, von einem Strand zum anderen, bis ich zufällig auf einen Hotelstrand landete. Mit etwas Wehmut erblickte ich die teuren Bungalows, den klaren Pool und auf die Cocktailgläser der wenigen Gäste. Die herrliche Aussicht aufs Meer und Berge jedoch sind überall gleich.

Mauritius; Port Louis and Flic en Flac

Visiting the capital Port Louis, i didn’t expect much and i did not get much indeed. Next to the touristy waterfront, there’s just a crowded city like many other places. A market, lots of traffic, a cathedral, a big moscque and a nice Hindu temple. I was surprised to find a Nelson Mandela square. However, the island is famous for its landscape and beaches. So i went to the province of Flic en Flac to relax of one of the many beaches.

Von Port Louis, der Hauptstadt, habe ich nicht viel erwartet, und auch nicht viel bekommen. Wie in so vielen Städten herrschen lärmiger Verkehr und Menschenmassen vor. Das Hafengelände wurde für die Touristen zur Einkaufsmeile hergerichtet, ansonsten finde ich in der Stadt einen Markt, Kathedrale, Moschee und einen farbenfroher Hindutempel. Die Insel ist ja aber bekannt für ihre Landschaften und Strände, also mache ich mich auf in die Provinz Flic en Flac, um mich dort an einen Strand zu legen.

Mauritius; Arrival / Ankunft

As far i could see i was the only one who pick a backpack from the luggage claim. Amongst all the package tourists i must look suspicious. The first time in my over 20 years travel experiences i was stopped by the customs to undergo a baggage control. I know they do their jobs, and they did it with respect and friendly. After the check and nice conversation they let me go with friendly advices. At information desk in that surprisingly modern airport i got not only a friendly smile, but also a helpful map and all informations i need to get to a public bus. The 20minutes bus ride brought me into Mahebourg, where -again- a helpful old lady took an extra way to show me my hotel. Overwhelmed from these kind people and sweaty from the humid conditions, i had a short rest with my host Ritesh, who explained me what to do on the island.
Despite the overcast, i wanted see at least the nearest surrounding of my hotel. In front of the church stands a old man with a key in the hand. I ask to enter the church, but he opened the door to the staircase for the tower. From the top, overlooking the town, sea and the distinctive mountains of Mauritius, the clouds gives a dramatic and threatening atmosphere, as the figure does in the church hall.
Roaming trough the streets, i’ve seen a mosque and hindu temple too, all nearby each other. I like the idea of an interculture, but peaceful, neighborhood. Talking with some people on the street, they confirmed the peacefully coexistent of culture and religion here. A quick visit in a tiny shop before heading back to my hotel room with those romantic made swans. 🙂

Soweit ich sehen kann, war ich der einzige, der einen Rucksack vom Gepäckband nahm. Unter all den Pauschaltouristen schien ich auch den Zöllner aufgefallen zu sein. So wurde ich das erste Mal in meiner über 20jährigen Reisekarriere gebeten meinen Rucksack vor ihren Augen zu entleeren. Sie tun auch nur ihren Job, dachte ich, und dies taten sie auch freundlich und mit Respekt. Nach anfänglich kritischen Fragen, wurden sie zunehmend neugieriger über meine Reisetätigkeiten. Mit freundlichen Ratschlägen wurde ich entlassen. Einige Meter weiter zeigte mir die Dame nicht nur ein bezauberndes Lächeln, sondern auch kompetent den Weg zur Bushaltestelle und gab mir eine Strassen-/Touristenkarte der Insel mit auf den Weg. Den Weg zum gebuchten Hotel hingegen wurde etwas schwieriger, weil der Busfahrer mich am falschen Ort rausliess. Eine ältere Dame machte extra einen Umweg, um mich an den richtigen Ort zu bringen. Überwältigt von so viel Freundlichkeit und verschwitzt vom schwülen Klima, begrüsste mich der Hotelbesitzer Ritesh und erklärte mir auch gleich was alles auf der Insel zu sehen wäre.
Noch vor der Abenddämmerung wollte ich zumindest noch die nähere Umgebung kennenlernen. Vor der Kirche stand ein Mann mit Schlüsseln in der Hand. Ob ich in die Kirche darf, frug ich ihn, und er öffnete zu meiner Überraschung die Türe zum Turmaufgang. Von oben hatte ich eine herrliche Sicht über die Stadt, die Bucht und die typischen Vulkanberge von Mauritius. Die Wolken trugen eine dramatische Stimmung heran, bis ich mich dann weiter auf die Strasse machte. In unmittelbarer Nähe sind auch noch eine Moschee und ein Hindutempel zu finden. Dieses multikulturelle Zusammenleben scheint hier zu funktionieren, und es wurde mir auch von den Leuten bestätigt, mit denen ich auf der Strasse einen Schwatz hielt.
In einem winzigen Laden holte ich mir noch einige Kleinigkeiten, dann aber zurück in mein Hotelzimmer mit den liebevoll geschmückten Schwänen 🙂

Johannesburg; Cosmic Circus Party Weekend

Hot beats in freezing cold nights. Open minded people gathering to celebrate, dance and having a good time. Two stages provide he crowd with fast and slower beats all day and all night long. Drums with fire warming the hands, while music warming the hearts. There’s nothing more to say but look on the pictures.

(more photos here: http://galleries.renebauer-photography.com/#!album-4 )

Schnelle Beats dröhnen durch die Nacht. Lichter blitzen durch die zuckende Menge. Kälte kriecht unter die Haut und will raus geschüttelt werden. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt lassen sich Raver und Neo-Hippies nicht vom feiern abhalten. Zwar kamen viel weniger als angemeldet, doch dies tat der Partylaune hier keinen Abbruch. Zwei, drei kleine Shops mit Anhänger, Kettchen und Kleider, ein Pizzaverkäufer und ein improvisiertes Restaurants mit heissen Getränke und Imbisse säumen den Weg zum Hauptzelt. Etwas abseits wurde eine zweite Bühne unter Zeltdach aufgebaut. Es ist alles herrlich einfach und unkompliziert aufgebaut. Nicht mit dem Schnickschnack und kommerziellen Übergriffen auf europäischen Festivals zu vergleichen. Der offene Platz vor der Hauptbühne dient als Camping. DJ’s legen seit 10Uhr Samstag morgens auf. Seit dem der erste Bass durch die Luft vibrierte, kommen die Lautsprechen bis Sonntagabend nicht mehr zur Ruhe. Ich kam nicht drum herum, meine Kamera auszupacken und sie der Partygemeinschaft vor die Nase zu halten.

(mehr Fotos hier: http://galleries.renebauer-photography.com/#!album-4 )

 

South Africa; Packing in Citrus Farm

Meine Freunde, die eine Zitrusfarm haben, baten mich ihre neue, moderne Verpackungsanlage zu fotografieren. Um mit den steigenden Marktanforderungen mithalten zu können, müssen die Früchte nicht nur gewaschen und verpackt werden, sondern auch nach Qualitätsgraden, Färbung, Grösse und Anzahl vorhandenen Flecken aussortiert werden. Moderne, elektronisch gesteuerte Laufbänder und Kameras übernehmen diese Aufgaben, um die Ernte auch fristgerecht zu verpacken und zu versenden.

Friends, owning a citrus farm, put a new packing house in operation. They asked me to take some photos of it. In order to survive in the market, who ask for higher quality, less spots, specific sizes and so on…, this new, modern packing system is equipped with treadmills and cameras to sort the fruits in short time of harvest.

Pretoria, South Africa; Windschutzscheibenbruch / broken windscreen

Ich sah ihn noch auf mich zukommen, nur den Bruchteil einer Sekunde. Bis das Gesehene vom Auge bis zum Gehirn drang, knallte der aufgewirbelte Stein bereits auf die Windschutzscheibe. Zum Glück hält die Scheibe und die Risse versperren mir nicht die Sicht, beruhigte ich mich. Dann kam ein Quantum Ärger über die entstehenden Kosten auf, die sich aber mit der Ästhetik des Bruchverlaufes fast schon wieder wett machten. Wie ein Diamant spiegelt sich das Licht durch den Aufprallpunkt, von wo aus spinnenbeinartig die Risse verlaufen. Könnte dieses spontane Kunstwerke nicht ausgeschnitten werden und in ein Museum für „UnfallKunst“ gehängt werden?
In Pretoria angekommen, wollte ich mich zumindest einen Kostenvorschlag für die Reparatur einholen. Der erste Scheibenflicker bot mir aber gleich einen Komplettservice per sofort an. Während sich der Chef aufmacht, die telefonisch georderte Scheibe abzuholen, machen sich zwei andere dran, die Bruchscheibe auszubauen. Mit Schraubenzieher und Ahlen wird die Scheibe gelöst und mit den Füssen von innen rausgedrückt. Dabei entstehen mehrere neue Risse und zerstören so mein „UnfallKunst“-Projekt. Kaum ist die Scheibe ganz raus, spricht die Dame vom Büro mit aufgeregter Stimme und besorgtem Blick auf den scheibenlosen Landrover, erst am Telefon, dann mit den anderen Mitarbeiter. Ist was nicht in Ordnung? Gibt’s die Ersatzscheibe doch nicht an Lager? Doch sie beschwichtigt mich, es sei nur mit einer Wartezeit wegen dem Feierabendverkehr zu rechnen. Und tatsächlich kommt die neue Scheibe an, sogar mit einem getönten Streifen oben. Kurz vor Sonnenuntergang schaffen es die drei mit geeinten Kräften, die Scheibe einzubauen und für’s Gruppenfoto vor dem Landy zu posieren. Mein Dank gilt dem Team!

It happen so quick. A stone broke my windscreen yesterday and gives me more costs on the road. But soon i look at that window and the beauty of the cracks. The sunlight shines and send nice patterns trough it. Couldn’t i not just cut out this piece of art and put it in a museum, starting an exhibition for „accidentally art“?
To my surprise, the first windscreen fitting workshop offered me to replace that broken one immediately. While the boss himself went to fetch the new windscreen -and get stocked for awhile in evening traffic jam- two other workers push out the broken glass. Before the sunlight faded away they managed to fit in a new windscreen and making a group photo in front of my Landy. Thanks for that fabulous team!

Erster öffentlicher Reisevortrag / First public PhotoShow

Für Terres des Hommes durfte ich von meiner Reise via Westafrika bis nach Südafrika berichten. Trotz der Softwarepanne konnte ich die Bilder zeigen, wenn auch nicht mit der tollen Grafik einer nicht funktionierendem Programm. Unten die Bilder für all diejenigen, die nicht dabei sein konnten:

Terres des Hommes (a NGO) invited me to tell about my journey trough Africa, following the west route till South Africa. Here the pictures:

http://galleries.renebauer-photography.com/#!album-3