Einige Bilder. Aufgeschnappt auf dem Weg durch Strassen und Gassen.
Random pictures taken on the streets of Istanbul.
Einige Bilder. Aufgeschnappt auf dem Weg durch Strassen und Gassen.
Random pictures taken on the streets of Istanbul.
Tränengas lag in der Luft und schockiert blickende Passanten flüchten in die nächste U-Bahn. Von der Heftigkeit der Auseinandersetzung zwischen Demonstranten und Polizei erfuhr ich erst später im Hotel, doch dieser Vorgeschmack liess schon einiges erahnen. Am nächsten Tag gingen nochmals Tausende auf die Strassen, demonstrierten gegen die Polizeigewalt, gegen die Regierung und ihre Pläne die Gesellschaft weiter zu Islamisieren und zu bevormunden. Die Polizei zog sich dieses Mal zurück und es entstand eine friedliche Kundgebung mit dem Charakter eines Volksfestes.
After a brutal night when police fought violently a peacefully started demonstration, the Saturday evening was more a street party than a riot. Thousands of people gathered in the streets to protest peacefully against the government.
Nur einige, kurzzeitige Lücken zeigten die Aprilwolken dieses Jahr. Diese aber enthüllten ein wunderbares Panorama rund um die Gegend, die ich jeden Sommer meine Heimat nenne. In schwarz-weiss kommen die Berge noch drastischer, fast schon bedrohlich, aber auch schützend hervor. Die Bilder:
My Home, in April treated by bad weather, snow- and rainfall and always locked away under clouds, shows very few days with sunshine. But if the sky cleared up a wonderful view to the Alps appeared. This stunning panorama let forget all those dark and cold days before. See yourself:
Die Hagia Sophia, der Topkapi Palast, die Brücke übern Bosporus …aber Istanbul ist weit mehr als die bekannten Touristenziele der Metropole. Kreuz und quer durch die Stadt gehend lässt sich mit offenen Augen und der Kamera in der Hand so einige überraschende Momente einfangen!
The Hagia Sophia, Topkapi Palace or bridge over Bosporus are nice …but there is much more what Istanbul has to offer. The soul lies deep in the alleys and hidden in the nightlife of that amazing city. With open eyes and heart and the Nikon in the hand there are maybe some moments of the city to capture.
Die letzten Tage in Indien verbrachte ich weit im Süden. Strand, Sonne und ein gemütlicher „Coffee Temple“ der neben wohlschmeckenden, koffeingeladenem Capuccino auch ein Plätzchen zum Lesen, Schreiben und ‚people watching‘ bietet.
Mit Jigmy, einem tibetischen Fotografen, machte ich mich auf für eine Fototour. Einige Bilder und Eindrücke in der Gallerie:
Ich nahm meine Kamera zur Hand, schraubte das 50mm Objektiv drauf und spazierte einfach drauf los. In den folgenden 24 Stunden begegnete ich in dem kleinen Ort mehr Menschen als in mancher Grossstadt in einem Jahr. Mit Begegnung meine ich nicht einfach ein Treffen, ein aneinander vorbeigehen. Begegnung nimmt das Gegenüber wahr, tauscht etwas aus; tiefe Blicke, fröhlichen Gruss, kleinen Schwatz, grossmundige Erklärung, gemeinsamer Tee, Zukunftspläne des neuen Geschäftes, Pläne für die Kinder, Duft von Rosenwasser und Jasmin-Öl, Geheimnis des Berufsstandes, Dunkelheit der Vergangenheit…
Nach den leuchtenden Farben und bunten Festen in Pushkar wollte ich etwas mehr Tiefe in Bundi finden. Die Schönheit unter der farbigen Maske entdecken und Menschen und Strassen ohne ablenkenden Schminke finden. Deshalb habe ich mich für Aufnahmen in schwarz-weiss entschieden. Ich war erstaunt wie viele farbige Geschichten die Augen daraus sprechen können…
I took my camera, put the 50mm lens on it and went for a stroll in the streets. After the colorful time in Pushkar, I decided to take photos only in black and white. The purpose was to find closer to the true story of the people and the street without blinding colors, just the naked, unspoilt truth of the city and its habitants beyond the mask of colors. In the follow 24 hours I met amazingly people, those eyes spoken more colorful stories than every multicolor film could have taken…
Weihrauch und Duftkerzen umwehen die Nase,
würziger Masala Tee umspült den Gaumen,
farbenfrohe Kostüme wirbeln vor den Augen,
dumpfe Bässe lassen die Haut erzittern
und laut dröhnt der fröhliche Gesang im Ohr.
Mit viel Glück durfte ich sehr kurzfristig als Festival-Fotograf teilnehmen. In sechs Tagen fanden 40 Konzerte mit 350 Musiker auf verschiedenen Bühnen, vor Tempeln und auf der Strasse statt. Daneben wurden Workshops, Filme, sowie Yoga- und Meditationsstunden angeboten.
Das Blue Lotus Festival fand das erste Mal überhaupt statt. Trotz der geringen Besuchermenge, wetterbedingten Schwierigkeiten (wer erwartet schon Regen in der Wüste?) und einigen behördlichen Hürden (die Polizei unterbrach ein Abendkonzert wegen „fehlender“ Bewilligung, das aber nach kurzer Unterredung weitergeführt werden konnte) waren sich alle Beteiligte am Ende einig: Dieses Musikfestival war ein tolles Erlebnis das keiner missen wollte! Schwer in Worte zu fassen und in Sätze zu quetschen, wie diese Musik das Innerste erzittern, der Rhythmus die Füsse schweben und die Farben die Augen blenden liessen.
Ich hoffe die Bilder und Impressionen geben etwas von der Atmosphäre wieder, die für die beteiligten ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird.
text folgt..