Eswatini Jazz Festival

Eswatini, so nennt sich sich nun das ehemalige Swaziland. Neu ist aber nicht nur die Bezeichnung des afrikanischen Königreiches, sondern auch ein Jazzfestival, das ausgerechnet am Wochenende meines Ankunft stattfindet. Für die erste Austragung des Eswatini Jazz Festivals durfte ich mit viel Glück, und den Beziehungen einer guten Reisefreundin, in den Backstagebereich. Die Chance den Jazz nicht nur aus nächster Nähe zu hören, sondern auch noch fotografieren zu können, liess ich mir nicht entgehen.

Grosse Namen des lokalen und südafrikanischen Jazz’s wie Stimela, Don Laka and Jimmy Dludlu sind vertreten. Mit Inbrunst und Herzblut widmen sich die Jazzmusiker ihren Instrumenten, gehen in ihren Lieder auf und tauchen mit ihren Solo ins Publikum ein. Eine Freude diese wahre Musiker nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen. Und zu fotografieren…

Back in Africa!

Als Wiedereinstig in Ostafrika bekam ich die Gelegenheit ein Event für Touranbieter in Arusha/Tansania zu besuchen und zu fotografieren. Im Vorfeld war das Management des ‚Culture Art Centre‘ optimistisch, dass die meisten der 120 angeschriebenen Safariunternehmer der Einladung folgen werden. Dementsprechend wurde auch das reichhaltige Catering vorbereitet. Während die Fleischspiesse auf dem Grill brutzelten und die Musiker ihre Trommel am Feuer aufwärmten, machte ich einen Rundgang. Das Dach der Haupthalle mit der grossen Bühne wurde einem Masai-Schild nachempfunden, erklärte mir der Manager. Das Gebäude daneben beinhaltet neben Büroräumen auch eine Ausstellungshalle und Souvenirshop und gleicht einer riesigen Trommel. Versteckt im Busch steht ein kleines Dorf mit Lehm-/Strohhütten, die ein Teil eines entstehenden Freilichtmuseums bilden.

Die ersten Tour Operators fanden sich ein. Viel mehr wurden es auch nicht mehr. Trotzdem wurde das Programm durchgezogen. Nach einer kurzen Begrüssung begann der eigentliche Höhepunkt der Veranstaltung. Eine gut geschulte, professionelle Tanz- und Musikgruppe marschierte auf die Bühne. Tänze und Musik aus verschiedenen Regionen Tansanias wurden vorgeführt. Unter anderem die berühmten Luftsprünge der Masai, Trommelwirbel aus der Küstengegend oder Gesang von den Morogoro Berge. Ein rundes Programm mit Künstler der hiesigen Universität.

Visitors from India

A few years back i met that nice lady in Bangalore who invited me to her family stay. Now she’s on a trip trough Europe and i had the honor to meet her again in Zurich for one day. There was a lot to catch up, so we had coffee and chat with her friends who accompany her. Between all the luxurious shops on the famous Bahnhofstrasse we bumped in a guy offering „free hugs“. Big fun and bright smiles guaranteed.

Despite the cool temperature and overcast we had a stroll trough the inner city, seen some ancient spots and cultural highlights. The weekly flea market caught the attention of the visitors. Just before the rain started we made it back to the main train station, where the local „Oktoberfest“-party started…

The Filmcrew

One night the pool area at my camp got bright lit by a film crew. When i arrived, a girl was dancing in front of camera team with loud music in background. Filming for a music video, a nice guy explained me. But there was not only music and dancing but also filming for some funny comedy movie. A big mama and a gentleman were acting around the place and making lots of fun. Later on i heard i stumbled into quite famous stars here.

Indien, Pushkar: Blue Lotus Festival

Weihrauch und Duftkerzen umwehen die Nase,

würziger Masala Tee umspült den Gaumen,

farbenfrohe Kostüme wirbeln vor den Augen,

dumpfe Bässe lassen die Haut erzittern

und laut dröhnt der fröhliche Gesang im Ohr.

Mit viel Glück durfte ich sehr kurzfristig als Festival-Fotograf teilnehmen. In sechs Tagen fanden 40 Konzerte mit 350 Musiker auf verschiedenen Bühnen, vor Tempeln und auf der Strasse statt. Daneben wurden Workshops, Filme, sowie Yoga- und Meditationsstunden angeboten.

Das Blue Lotus Festival fand das erste Mal überhaupt statt. Trotz der geringen Besuchermenge, wetterbedingten Schwierigkeiten (wer erwartet schon Regen in der Wüste?) und einigen behördlichen Hürden (die Polizei unterbrach ein Abendkonzert wegen „fehlender“ Bewilligung, das aber nach kurzer Unterredung weitergeführt werden konnte)  waren sich alle Beteiligte am Ende einig: Dieses Musikfestival war ein tolles Erlebnis das keiner missen wollte! Schwer in Worte zu fassen und in Sätze zu quetschen, wie diese Musik das Innerste erzittern, der Rhythmus die Füsse schweben und die Farben die Augen blenden liessen.

Ich hoffe die Bilder und Impressionen geben etwas von der Atmosphäre wieder, die für die beteiligten ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird.