Autumn – the colorful

There was this occasion of a family reunion in a small valley. As a boy i used to spend our family holidays in these mountains in Northern Italy.

Blue sky invites for a hike in nature. From the top of the mountains shines the first snow of the season, and the colors of autumn burst from the forest.

A good opportunity to grab my Nikon and take some shots of this colorful world in autumn…

Islands of Malta & Gozo Photo Impressions

Just another #throwback from 2019. I spent two weeks on the beautiful islands of Malta and Gozo and was stunned about landscape and surprised with the hospitality of the people. Another destination i priomised myself to go back!

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #60: Ljubljana / Slowenien

Früh überquerte ich die Grenze von Kroatien nach Slowenien, wurde dann aber gleich von der Polizei angehalten. Vor strenge Geschwindigkeitskontrollen wurde ich gewarnt, erwartete dies aber nicht innerhalb der ersten Kilometern nach der Grenze. Den Gasgriff betätigte ich darauf etwas sachter, schaffte es aber gerade noch für einen geführten Stadtrundgang durch Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien. Dabei lernte ich einiges über Geschichte, Architektur und den Drachen, der im Schlossberg hausen solle. Ihm wurde nicht nur eine Brücke gewidmet, sondern er ist auch in der Flagge der Stadt verewigt.

Auf der Suche nach dem Drachen, und anderen geheimnissen der Stadt, machte ich mich auf den Schlossberg, erkundete die Gassen der Stadt, schlich mich in die Kathedrale und naschte am Markt. Und natürlich durfte ein Kaffee mit Blick zum Schloss nicht fehlen.

 

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #44: Ein Rundgang durch die Geschichte von Skopje

Ursprünglich plante ich nur eine Nacht mit kurzem Spaziergang in der Hauptstadt von Mazedonien. Schnell wurde mir aber klar wie viel Geschichte die Vergangenheit in diese Stadt gepackt hatte. Von wechselreichen Herrschern und Völker, zu Geburt von grossen Eroberer und heiligen Schwestern und monumentalen Bauten.

In der Unterkunft lernte ich auch zwei sympathische Deutsche kennen, denen ich mich für eine Stadtführung anschloss. Vom Geburtsort von Mutter Teresa zum Platz mit dem Monument des Alexander des Grossen, durch den alten Basar hinauf in das befestigte Fort. In den drei Stunden erfuhren wir von unserem Guide Mihail allerhand Interessantes.

Spontan beschlossen vier Mitglieder der Stadttour auf den nahen Berg mit dem grossen Millennium Kreuz zu gehen. Ich durfte mich wiederum anschliessen. Wir bestiegen die Gondelbahn, die uns in die Höhe brachte, und uns eine beraubende Sicht über die Stadt und die Umgebung eröffnete. Der Abstieg nahmen wir sportlich unter die Füsse, folgten einem kleinen Pfad, der eigentlich für Mountainbikes angelegt wurde.

Nach kleiner Rast wurde es dann Zeit für eine abendliche Stadtbesichtigung, inklusive Imbiss und Bier natürlich.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #30: Zurück auf ukrainischen Strassen

Bereits vor meiner Ankunft in Lviv bekam ich Nachricht, dass das Ersatzteil für mein Motorrad eingetroffen sei, und die Honda bis mittags wieder fahrtüchtig wäre. Ich stornierte daraufhin mein gebuchtes Zimmer. Während ich mein Koffeinspiegel noch am Bahnhof auf ein erträgliches Mass brachte, schraubten die Mechaniker die Honda wieder strassentauglich.

Kurz vor Mittag gab’s noch ein Erinnerungsfoto, dann drehte ich am Gasgriff. Bereits 30 Kilometer weiter sprang der Kilometerzähler auf die runde 140’000km! Ich nahm der Maschine das Versprechen ab, diese Zahl mindestens zu verdoppeln. Das Versprechen der Strassenkarte, auf der Achse Lviv – Uman eine gut ausgebaute Verbindungsstrasse vorzufinden, wurde hingegen nicht gehalten. Schlechter Belag, Schlaglöcher, Spurrillen von schweren LKW’s, Querrillen und Bodenwellen. Auf einigen Abschnitten wurde gebaut und ausgebessert, wobei ich die schwere Maschine über losen Schotter oder gar glitschigen Lehm balancieren musste. Eine echte Herausforderung für ein Asphaltverwöhnter.

Allen Widrigkeiten zum Trotz kam ich doch 380km weit bis nach Winnyzja. Der neue Stossdämpfer hat sich dabei bestens bewährt. Im einfachen Gästehaus kümmerten sich der Eigentümer um meine Maschine und liessen sie über Nacht in einer Waschanlage einschliessen. So konnte ich beruhigt im schwindenden Tageslicht eine kleinen Rundgang unternehmen. Typische Wohnblöcke, kleine Kirchen und grosse Monumente beherrschten das Stadtbild. Mein Hunger trieb mich am Nightclub vorbei, liess mich dann aber im Gentleman’s Cafe eintreten. Der erst nette Eindruck, einer gediegenen Atmosphäre mit freundlichem Begrüssungslächeln der Kellnerin, wurde dann aber jäh geschmälert. Mangels vegetarischen Alternative, blieb mir nur eine Gemüsepizza, die nach Karton schmeckte, die ich mit zu milchigem Cappuccino runterspülte.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #19: Zu Fuss unterwegs

Wandern kann man das wahrscheinlich nicht nennen, aber ich wollte zumindest einen grösseren Spaziergang ins zwei Kilometer entfernt Dorf machen. Eine wackelige Hängebrücke bot sich an, einen Umweg via der anderen Flussseite zu machen. So stapfte ich mit meinen Sportschuhen, die eigentlich für Stadtrundgänge gedacht waren, durch die Felder und kurze Waldabschnitte. Vielerorts war der Boden morastig aufgeweicht, wo schweflige Quellen aus dem Boden rinnen. Hinweisschilder in Kyrillischer Schrift machen auf irgendwas aufmerksam. Vielleicht über die Geschichte, der nahen Tunnels, die während des Krieges gebuddelt wurden. Vielleicht aber auch ein Warnschild oder einfach ein Gruss an allfällige Wanderer.

Ich folgte dem Fluss. Einzelne Pferde weiden frei auf der saftigen Wiese, während andere sich in Koppeln sammeln. Als der waldige Berg bis zum Flussufer kommt ist Schluss. Entweder den Wald hochkraxeln oder durch den Fluss waten. Ich entschied mich für letzteres.

Die eiskalten Füsse steckte ich drüben wieder in Socken. Nun ist’s nicht mehr weit bis zum Dorf Kolochava. Die ersten Bewohner, vier Männer in unterschiedlichem Alter, sitzen auf Holzbrettern am Fluss und trinken Bier. Sie verstummen als ich näher kam und beäugen mich. Ich grüsse. Fast scheu grüssen sie zurück. Im Dorf begegne ich dieselbe Zurückhaltung. Entweder man geht mit starren Blick geradeaus an mir vorbei, oder ich ernte skeptische Blicke. Dabei sollten sich die Einwohner Touristen gewohnt sein. Viele Tschechen, Polen und Rumäne, aber auch Deutsche verirren sich gerne in dieses schöne Wandergebiet. Ich trinke Kaffee auf dem Dorfplatz und lasse das beschauliche Leben auf mich einwirken. Später finde ich ein Restaurant, in dem mich die Deutschlehrerin über die Geschichte der Gegend informiert und mir sogar Touren anbietet. Leider habe dazu keine Zeit, erwidere ich, zu eng ist mein Zeitplan gesteckt. Immerhin reicht die Zeit und das Tageslicht vor meiner Unterkunft noch, um einige Seiten zu lesen.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #18: Tour nach Transkarpatien

Transkarpatien? Noch nie davon gehört. Dann erzählt mir meine Gastgeberin in Uzhhorod, dass ich mich bereits im Hauptort dieses ukrainischen Gebietes befinde. Sie gibt mir weitere Tipps für die Streckenwahl, rät mir aber erst die Altstadt von Uzhhorod zu besichtigen. Ja klar, es ist ja nicht weit in die Bergwelt von Transkarpatien, erwidere ich. Nicht weit, aber schlechte Strassen dort, warnt sie.

So nehme ich in der Innenstadt einen herzhaften Brunch und den obligaten Cappuccino zu mir und setze mich voller Vorfreude auf die Honda. Zügig ging’s los. Nur LKW’s bremsten das Fahrvergnügen auf kurvigen Hauptstrassen. Dann aber bog ich Richtung Nationalpark Synevir ab, wo ich zwischenzeitlich bereits eine Unterkunft buchte. Die vermeintlich ruhige Waldstrecke entpuppte sich als holprige, von Asphaltflicken und Schlaglöcher übersäte Strasse. Immer wieder katapultierte mich eine Bodenwelle aus dem Sitz und brachte die Honda ins Schlingern. Langsam und konzentriert nahm ich jede Kurve, immer bereit auf das nächste Hindernis, ob Schlagloch, gemächliche Kuh oder langsames Pferdefuhrwerk.

Ein einsames Haus auf einem Grat versprach Kaffee. Ich fragte nach einem kleinen Imbiss. Einer gemeinsamen Sprache nicht mächtig, artikulierte ich ein internationales „Sandwich“, worauf ich nur Kopfschütteln erntete. In einem Wortschwall pickte ich sinngemässe Aussagen heraus wie; kein Sandwich, kein Burger, hier gibt’s nur ukrainisches Essen. Nicht russisch, nicht tschechisch, aber echte ukrainische Kost. Okay, das wäre mir sogar sehr recht, solange kein Fleisch drin ist. „Ahh, Vegetarianskji“ antwortet der bullige Kerl verständnisvoll. Daraufhin serviert er mir eine Gerstensuppe, Tomaten-Gurkensalat mit viel Zwiebeln und einen (vermutlich) Maisbrei mit Schafskäse. Dazu ein Getränk, das mich sehr an Holundersaft erinnert. Selbst hergestellt, erklärt er stolz. So gesättigt setze ich meine Fahrt fort.

Doch meine Freude währte nicht lange. Kurz vor Menem Ziel bemerkte ich ein zunehmendes Schlingern und Schaukeln des Motorrades. Ich schrieb das erst dem Strassenzustand zu, musste aber dann feststellen, dass der Stossdämpfer Öl verliert und damit unbrauchbar wurde. Und das hier in den tiefen Wälder von Transkarpatien.

Immerhin erreichte ich die Unterkunft einige Kilometer ausserhalb eines schnuckeligen Dorfes mit schöner Holzkirche. Besitzer hiessen mich an einem grossen Gebäude willkommen, das früher als Jugendherberge und Schulausflugs-Zentrum diente. Nun steht es die meiste Zeit leer. Mein Zimmer durfte ich selber auswählen, das Haus gehörte nun für zwei Tage ganz mir. Der Besitzer zog wieder ab und liess mich im knarrenden Haus buchstäblich im Wald stehen. Hier verbringe ich also abends am Laptop tippend, gucke die langen, leeren Gängen entlang und kann die Bilder vom Film ‚Shining‘ nicht ganz aus dem Kopf verdrängen …wenn nur keine Zwillinge mit mir spielen wollen.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #14: Banksa Bystrica, die Perle in den Tatra Bergen

Gut ausgebaute Strassen mit langezogene Kurven führen von Ungarn nach Slowakien. Immer weiter nördlich führt mich der Weg, direkt auf’s Tatra Gebirge zu. Eigentlich weiss ich gar nicht was mich dort erwartet. Es sah auf der Karte nur verheissungsvoll aus. Bevor ich aber das Donaugebiet verlasse, stoppe ich für ein Foto an. Ein Auto hält kurz darauf, lässt die Scheibe runter und eine Frau zeigt mir ihren hochgereckten Daumen. Fragend blicke ich zurück, worauf sie „Okay?“ fragte. Sie stieg aus dem Auto aus, nimmt ihren eigenen Helm aus der hinteren Sitzbank und gibt mir zu verstehen, dass sie auch Motorradfahrerin ist. Und Motorradfahrer kümmern sich für einander. Gerührt bedanke ich mich, worauf sie mir noch ein Maskottchen übergibt, etwas wie ‚Angry Bird‘ oder ‚Furby‘. Vielleicht sollte ich ihn ‚Angry Furby‘ nennen, oder noch besser ‚Flying Furby‘? Hupend zieht jeder wieder seines Weges.

Als ich in Banksa Bystrica einfuhr, landete ich direkt beim Marktplatz. Nichts einfacheres als sich den ersten Cappuccino zu leisten und den Sonnenschein für einen kurzen Stadtrundgang zu nutzen. Ein alter Mann grüsste höflich, freute sich über meinen offensichtlichem Gefallen am Ort. Er kommt aus Bratislava, erklärte er, aber findet diesen Ort am Fusse der Tatra schöner zu leben. Ich konnte ihm beipflichten. Gepflegte Gebäuden, sauberer Marktplatz und blumengeschmückte Brunnen zieren dieses Kleinod. Ich überlegte sogar in der Nähe mein Nachtlager aufzuschlagen, beschloss dann aber trotz aufziehenden Wolken noch einige Kurven mehr unter die Räder zu nehmen. Immer tiefer mäandert der Weg ins Tatra Gebirge, bis ich am Liptovska See ein geeigneten Camping finde.

Ich wähne mich bereits alleine auf dem weitem, sattem Grün, als ein Fahrzeug mit Schweizer Kennzeichen auftauchte. Das Paar, das dem blauen Campingbus entstieg, kam mir sofort bekannt vor, konnte die zwei samt ihrem Bus auch gleich zuordnen. „Hallo“, sprach ich sie an, „euch kenne ich doch als Vlogger mit You-Tube-Kanal.“ Steffi und Lui haben sich vorgenommen, alle Länder Europas mit ihrem Bus „Karl“ zu bereisen. Aus dem vermeintlich ruhigen Abend, wurde es ein gemütlicher und spannender Austausch. Nichts ist kurzweiliger als mit Gleichgesinnten zusammen zu sitzen.

Wer ebenfalls die zwei sympathischen Reisenden kennen lernen will besucht am Besten ihren website/blog: http://comewithus2.com oder besucht ihren Youtube-Kanal 

 

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #12: Budapest zeigt sich bedeckt

Das kühle Herbstwetter holte mich in Budapest ein. Schwer und träge hingen die Wolken über der Stadt, zogen zähe gen Osten. Das graue Wetter schien hier auf die Menschen abzufärben. In einem so bezeichnetem ‚Touristen Information‘ -Shop wurde ich hinausgewiesen, als ich merkte, dass mir Touren angedreht wurden und nach einem „offiziellem Tourist Information“ fragte. Später trat ich in ein Café, suchte erst nach einer Toilette, um barsch angefahren zu werden. Natürlich trinke ich dann auch ein Cappuccino, erklärte ich, worauf sich die Gesichtszüge der Bediensteten milderten.

Ziellos schlenderte ich durch die Stadt, an das Ufer der Donau, entlang grosser Durchgangsstrassen und durch kleine Gassen. Die alte U-Bahn-Stationen versprühen nostalgischen Charme. Moderne Touren werden per Segway gefahren, man holt sich ein grünes Leihfahrrad um die Stadt zu erkunden. Und dann sind noch die „fahrenden Bierfässer“, ein Gefährt, das Platz für acht Menschen hat, die um einen Tisch sitzen, und per Pedale angetrieben wird. Während der Stadtrundfahrt wird Bier ausgeschenkt und somit Historisches gleich mit dem Gebräu runtergeschluckt.

Ich gehe da lieber nochmals in einen der zahlreichen Cafés und wärme mich etwas auf.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #6: Wroclaw und seine Zwerge

Keine Frage: Wroclaw ist eine weitere sehenswerte Stadt, die sich wie Perlen auf meiner Motorradtour in Osten aneinanderreihen. Mögen viele dieser Städte auch eine ähnliche Vergangenheit haben, schon vor Jahrhunderten auch durch adelige Heirat und/oder Handel verknüpft gewesen sein, so birgt aber auch jede Stadt einige Besonderheiten, die sie auszeichnet. In Wroclaw, oder zu deutsch Breslau, sind es die witzigen Zwerge, die in der ganzen Innenstadt verstreut und versteckt sind. Unwillkürlich hält man Ausschau nach ihnen. So bekommt ein Stadtrundgang zusätzliche Würze.