Piri-Piri Market In Mozambique

Best place to buy fresh product and local specialities are the local markets. It’s also the place to meet people and chat with locals. Fresh made Piri-Piri, a spicy sauce made from chilli peppers, are displayed all over the market. It was my goal to get some before i leave the country. The women been calling me to get her best products, even i was just roaming around first. A cute toddler sat in front of the vegetables and observed me curiously when got picked up by his mother. Too cute to just pass by.

Next to the colorful market is a simply restaurant with refreshment. Just right to sit down, watching the life on market and get to know more people. Junior tells me from his work as a psychiatrist in the hospital nearby. He’s also a photo enthusiast, tells me from his uncle, who got even famous as a photographer. Pity i don’t have more time to meet that guy in person.

On my way out of the market i stumbled in „Fernandos Bar“, covered with cards and stickers. Why isn’t there are business card of mine, i asked amused. Hand me some over, i’ll stick it somewhere, the bar keeper replied. In no time was my business card tacked above the bar desk and several sticker of my website put on the fridge and the beer tap. This must be celebrate with a tasty beer, i decided…

Dusty Streets Of Punta Do Ouro/Mozambique

The heat struck me when i arrived at that small villlage at the beach. After a few rainy and chilly days I was looking for it, but didn’t expected that big change just a few hours after border crossing to Mozambique. 

First thing; to get on the street and get some local currency and buy some water, And a local SIM card. Along the street are colorful fabrics, towels and clothes displayed. Local dealer show their handicrafts, carved wooden figures and small funny cars made of wood. 

Young guys passing me with their roaring quads, raising lots of dust and certainly having fun. For little money, they rent out their vehicles on tourists. But it’s not allowed anymore to drive them on the beach, they warn me. I didn’t suppose to rent anyway, although it comes handy to go for and back with those conveniently. Many tourists from South Africa, just bring their own quad or strand buggy, going for shopping with, or to a near beaches outside town,

In front of the ATM is a queue, waiting patiently to get cashed out their money. Not fancy to wait in the heat, I asked the street seller for changing some cash US Dollars in Meticai, the local currency. Really old fashion, I know, but indeed I found somebody who was happy to get dollars in cash.

Now I was able to buy myself a nice coffee. No better place for that than the ‚Love Café‘ at the end of the street. Friendly staff, strong coffee and street view to entertain myself. As I noticed on the street already, the people are open and friendly, and not too shy to get photographed. In the opposite, some staff from the café was asking me to take pictures of them. 

Back on my camp, next to the beach, I was leaning back with a cold local beer, overlooking the beautiful bay of Punta Do Ouro and feeling I’m arrived here.

Loyangalani

Das trockene, verstaubte Dorf hat ausser dem Turkanasee nicht wirklich was zu bieten. Nach Loyangalani reist man nicht um imposante Bauten zu sehen oder grosse, kulturelle Anlässe zu besuchen. Nicht einmal atemberaubende Landschaften bietet die karge Wüstenlandschaft. Nach Loyangalani fährt man nur hin, um einfach mal hier gewesen zu sein, der einsamen und „gefährlichen“ Wüstenroute getrotzt zu haben und sich selber als Abenteurer zu feiern.

Und wie immer, wenn sonst alle touristischen Highlights abgeklappert sind, oder eben gänzlich fehlen, rücken die Menschen in den Vordergrund. Es sind die Bewohner einer Stadt oder Gegend, die dem Ort die Seele geben und den Charakter formen. Erinnerungen an jeden Ort sind verknüpft mit den Begegnungen ihrer Bewohner. Werden wir gut und freundlich aufgenommen, so bleibt dieser Flecken Erde auch positiv in unserem Gedächtnis haften. Werden wir aber abgewiesen oder gar feindlich behandelt, dann kommt dieser bittere Geschmack immer wieder aufs neue hoch, wenn wir nur den Namen der Region hören.

Auf der anderen Seite müssen Bewohner auch die Besucher dulden. Fremde und fremdartige Menschen, die mal mehr, mal weniger Respekt vor der hiesigen Kultur und Sitte zeigen. Wortkarge Selfie-Abenteurer, verbissene Souvenirjäger oder respektlose Eindringlinge lassen die Scheu und Skepsis in der Bevölkerung wachsen. Dann aber auch wieder gutmütige Gäste, die Geschenke bringen, oder interessierte Investoren für Entwicklungs- oder Tourismusprojekte, die Hoffnung in abgelegene Dörfer bringen.

Auf einem Spaziergang durch einen Ort wie Loyangalani werden mir all diese Widersprüche bewusst. Misstrauen muss mit einem Lächeln begegnet, Ablehnung mit Respekt gekontert werden. Skepsis schwindet wenn man offenes Interesse zeigt und Neues lernt man durch echtes Zuhören. So erfahren Michael und ich viel aus dem Dorfleben hier, lernen wie eine Hütte gebaut und wie einfaches Werkzeug hergestellt wird. Die erst scheuen Menschen gewinnen Vertrauen, zeigen dann nicht ohne Stolz ihr Handwerk, die einfachen Hütten oder wie gut sie tanzen. Das Schönste aber ist immer, wenn man sich mit einem herzlichen Lachen verabschiedet und dem guten Gefühl wiederkommen zu wollen.

Loyangalani am Turkanasee

Heiss, trocken und staubig, das ist Loyangalani am Turkanasee. Ein Bad im See spendet zwar etwas Erfrischung, doch das Wüstenklima erfasst einem wieder sobald man am Ufer steht. Immerhin gibt es Quellen, in deren Nähe der Ort gegründet wurde. Auch unser Camp liegt an einer dieser kleinen Quellen. Das Wasser reicht aus um einige Schatten spendende Palmen hervorzubringen. Es lockt aber auch immer mehr Leute heran, die der kargen Landschaft nichts mehr abtrotzen können und in unsäglicher Armut leben. So wächst Loyangalani und droht die wenigen Ressourcen mit zu vielen Menschen teilen zu müssen.

Trotz Mittagshitze schlendern Michael und ich durch die staubigen Strassen. Hie und da kommen wir in ein Gespräch, machen Fotos und versuchen mehr über das Leben hier zu erfahren. Eine italienische Nonne erzählt uns über das ärmliche Leben hier, über die vielen Kinder, die trotz örtlicher Schule kaum Zukunftsperspektiven haben. So vertrauen sie alle, dass eine göttliche Fügung die ersehnte Wendung in diese Wüstengegend bringt. Bis diese aber kommt sinnieren Michael und ich über die sinnvolle Nutzung der Quellen. Unsere europäische Denkweise stört sich an Verschwendung des Wassers, das oft ineffizient genutzt wird und irgendwo über die Strasse läuft, um dort im sandigen Graben zu versickern.

Touristen gibt es in dieser abgelegenen Region weniger. Einige verirren sich trotzdem dahin. Nicht zuletzt wegen Wolfgang, der hier vor etwa 40 Jahren als erster ein Resort aufgebaut hat. Aus dem Geschäft hat er sich zurückgezogen, hiess es. Eine Legende ist er geblieben. Michael, mein Reisebegleiter, und ich fanden Wolfgang bei einem Bier in einer Bar. Mit einer Kippe in der Hand starrt er in den Fernseher über der Bar. Das Fussballspiel interessiert ihn offensichtlich mehr als wir Neuankömmlinge. Mein redseliger Reisegefährte löchert ihn mit Fragen und erzählt ihm von seinem Leben und Plänen als Missionar in Kenia. Wolfgang zeichnet ein müdes Lächeln auf sein eingefallenes, tief gefurchtes Gesicht. Ihn interessiert es nicht, denke ich für mich. Er sieht aus wie ein Mensch der mit dem Leben abgeschlossen hat. Die Geschichten anderer berühren ihn nicht mehr, und die eigene Geschichte ist abgelebt. Sein hagerer Körper fragt nur noch nach etwas Maisbrei mit Fleischstückchen, einem Bier und Zigaretten. Der müde Geist gibt sich mit dem Fernsehprogramm in der Bar zufrieden, und vielleicht flackern einige erinnerungswürdige Momente vor seinem inneren Auge auf.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #25(a): Chernobyl; Check-Points, verlassene Dörfer und ein neuer Sarkophag

Punkt 8:00 Uhr Abfahrt von Kiew, hiess es. Wenn aber der Reisebus erst um 5 vor 8 erscheint und die Teilnehmer nach gebuchten Touren kontrollieren muss, wird’s kaum klappen. Dafür schafften wir es pünktlich zum morgendlichen Berufsverkehr in die Innenstadt. Immerhin war ein kurzer Stopp zum Kaffee tanken eingeplant. Der musste reichen bis zum ersten Check-Point an der 30km-Zone um den verunfallten Atomreaktor.  Hier wurden alle Pässe kontrolliert und mit den Genehmigungen verglichen, die die Reiseagentur im Voraus besorgen musste.

Bei der nordukrainischen Stadt Chernobyl kam ein Reaktor eines Atomkraftwerks in der Nacht vom 26./27. April 1986 ausser Kontrolle und explodierte. Die Folgen waren katastrophal und auf der ganzen Welt zu spüren, bzw. messbar. Radioaktives Material verbreitete sich und machte die nächste Umgebung des Katastrophengebiet für mindestens 20’000 Jahre unbewohnbar. Alle Bewohner innerhalb 30 km wurden evakuiert. Verlassene Dörfer und ganze Städte, allen voran die Stadt Pripyat, die nur knapp drei Kilometer vom explodierten Reaktor lag.

Die ersten Besuche galten verlassenen Dörfer, ihre einfallenden Häuser und düsteren Schulen. In Kindergärten zeugen zurückgelassene Puppen und Schulbücher von ihrer Vergangenheit. Die Natur erobert sich langsam wieder ihr Territorium zurück.

Natürlich gibt’s auch Mahnmale, Gedenkstätte und Erinnerungstafeln, die das Unvergessliche in Erinnerung behalten wollen. Schon fast idyllisch mutet die Umgebung der Kirche an. Sanfte Sonnenstrahlen lassen die Trauben reifen, die wie alles hier, aus einem radioaktiven Boden wächst. Auch die Lenin Statute aus der Zeit der Sowjetunion strahlt ruhig vor sich hin. Selbstbewusst und trotzig steht sie da. Während alle andere Lenin Statuen der Welt gestürzt wurden, darf sie hier weiter vor sich hin strahlen.

Die Spannung steigt mit der Dosis der empfangenen Gammastrahlung. Wir nähern uns der Unfallstelle vor 31 Jahren. Schon von Weitem glitzert der neue Sarkophag silbrig in der Sonne. Nach der Katastrophe wurde eiligst ein Betonbunker über den strahlenden Reaktor errichtet. Dieser musste aber durch eine bessere Lösung ersetzt, bzw überbaut werden. In jahrelanger Arbeit wurde eine Hülle erbaut, die dann über den noch immer strahlenden Reaktor geschoben wurde. Hier eine Animation: https://www.youtube.com/watch?v=6wso-xD0FnU

Der Geigerzähler, der die Radioaktivität misst zeigt noch immer gut über 1.0 msv/h an. Normalwerte sind zwischen 0,1 und 03 msv/h.

 

Sister Therese

A friend wrote me a message, telling me about a German lady, who lives in Africa since decades as a nun and founded several dispensaries. If i’m passing by that area i should visit her, he suggested. And indeed, it seemed i’m pretty close there anyway.

On my way i got stopped by the traffic police. Once more. While the officer check my papers he wanted to know where i’m heading to. I told him the story of the old lady, doing so many good things for local people. I admire to meet her and maybe making some photos of the place she founded, i explained. As the officer has seen my camera he wanted me to do a portrait shot of himself. I did. With a smile on both of us he let me go.

Just ask for ‚Sister Therese‘ when you reach the town, my friend advised me. And indeed, even the people on the street didn’t recognized the name of the dispensary, they reacted promptly on the name of the nun. But Sister Therese doesn’t live here anymore. The new chairman of the small hospital organized a nice chap who’s guiding me to the new founded dispensary of Sister Therese. It was about an hour drive or so. Maurice asked me to stop in a village to introduce me with the chief, who owns a shop. It’s all interesting and so much to learn about, but also time consuming. Finally we reached the dispensary and i met Sister Therese in person. After a brief tour trough the building and nearby garden, she told me her story by a soup and tea. Since she was a young girl she wanted go somewhere far. As a young nun she went to Southern Africa, studied to become a nurse and stayed many years in Zimbabwe. Many stories about trouble and terrible times, in Southern and later in Eastern Africa, but also about never ending hope and times of happiness. Her eyes are always smiling even when she’s telling dark stories. A truly strong woman, which i’d like to spend more time with, but it got late and time to leave for me. Despite the short time with her, it let a deep impression on my way out of the bush.

Rough Road To Kenya

I could take the nice tarred road out of Uganda, but the scenery on the northern slope of Mount Elgon was to tempting. The road became more bumpy and dusty with every mile, but bigger also the people smile. From time to time i had to stop for a photo, or just for the stunning view, or simply to give way to a big truck on narrow roads. Time schedule got lost. Instead of a few hours drive i needed all day to reach the Kenyan border post. The last village before frontier i found a fuel station where the diesel pump worked by hand. Can’t remember when i had such a laughter with tank guys filling up my diesel tank.

The Source Of River Nile

I felt the privilege to camp on a grassy site overlooking the River Nile. One site called „The Haven“ became easily a base of tranquility and peace, inviting me to stop by for awhile and do nothing than watch the river flow, the eagles fly and fishermen boats float. It was both, inspiring and meditative. The village nearby couldn’t offer much but laughters and friendly talks when i got to the only little shop around. It was actually just a shack with a weird calendar showing the Ugandian president in truly Rambo style. The ‚roll-eggs‘ they made was delicious, though.

Another camp i found was just above the spot where the Lake Victoria giving birth to the River Nile. A humble monument shows the place where the first European, a certain Mr. John Hanning Speke, spotted the source of the river on 28th July 1862.

Nyero Village and Rock Paintings

A few kilometer off the main road, the dusty road leads trough savannah and small villages. Red rock boulders appear on the horizon, growing bigger to nice shaped mountains. On such boulders, the Twa people draw mystical signs and figures on the rocks. Next to a tiny building, which suppose to be the office, i can even camp over night. This let me time to explore the the small caves with rock arts, climbing on the rocks to watch the landscape from above and visiting the villages around. There’s hardly any artificial light at night. The colors of sunset and sunrise are amazingly strong and the full moon send a silver light over the landscape.

Moyo’s Refugee Camps

There’s a beautiful landscape far north of Uganda, just at the border to South Sudan, i read. Off i go, and many bumpy kilometers later i reached Moyo, a dusty border town. Dozens of big, white Toyotas and trucks with blue UN letters or red crosses crossing my way. It’s not a sleepy town anymore since thousands of Sudanese refugees fleeing from the war and passing trough here. I stopped for a bitter lemon at a bar, watching busses with refugees coming from reception camps, get somewhere out of town. Young men hanging around, drinking cheap liquor from small plastic bags. I need a tourist camp to stay overnight, i tell them. Helpfully they explain me the way, spell the name of a place and show me the spot on the map. Just at the river Nile. Looks great to me. When i arrived the place it turns out as huge refugee camp. It’s too late to turn back, so i ask around for a real „tourist camp/lodge“. Another friendly guy shows the direction, just to end up in another refugee camp, even further away from next town. I felt lucky to see a bunch of big, expensive Toyotas with the emblem of a NGO. I asked friendly to stay at the carpark, where a guard is watching at night anyway. A young white guy called himself in charge, but refused to take any responsibility and sent me away. When i turned for another help, he gave me the advice to ask the neighbors, but offer them some money for their help. „sure“, i smiled to him, but thought ‚fuck you off with your cheap advices while too cowardly to let me even stay here, you white prick‘.

The locals were more helpful, sent me to the police station midst of a refugee camp. In front of a few round houses some police officers were sitting in plain clothes. After i got the allowance to stay, i sat with them and listen to their stories. The current camp opened only three months again. Every day hundreds of more refugees are coming, flooding the camps and plans for extending the area already existing. While we spoke, some armed officers arrived in uniforms, turned back from their patrol by motorbikes.  In one of the round houses the prisoners are kept until there’s a transport to Moyo to the bigger jail. Some of them move relatively free, others were with hand chains. They get out of the house to help carrying water or doing some minor jobs. When night falls over the camp, all went silent. No light, no noise. I felt like sleeping in a completely remote area.