OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #62: San Marino

Zum Abschluss meiner Motorradtour nochmals ein sprichwörtliches Highlight. Auf dem dreigipfeligen Berg Titano und steht die mittelalterliche Stadt San Marino, Hauptstadt der gleichnamigen Republik. Während an der adriatischen Küste noch Nebel über den leeren Strand zieht, erheben sich hier die Türme der Sonne entgegen. Der Ausblick über die steilen Felswände ins umliegende Land ist grandios. Die engen Gassen beherbergen viele Cafés, Restaurants und Souvenirläden, um die Touristen zufrieden zu stellen. Mich zieht’s zu den Zinnen der Burgen, die erstaunlich wenig besucht sind. Wie ein Schleier des Vergessens verbirgt der Nebel die Küste von Rimini, das Adriatische Meer, den Balkan dahinter und die ganze osteuropäische Landmasse, die ich bereist hatte. Nach 9 Wochen und 10’000 Kilometer ist San Marino das 24. Land meiner Motorradtour. Ein kühler Wind aus dem Norden erinnert mich, dass es Zeit wäre, die Heimfahrt anzutreten.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #61: Rimini / Italien

Italien. Erst mal einen richtigen Cappuccino trinken. Ich muss zugeben, ich wusste nichts von Rimini, ausser, dass es schöne Strände geben soll. Die Altstadt überraschte mich dann mit grossen Stadttoren, römischen Ruinen und mittelalterlichen Bauten. Die Plätze und Cafés waren voll von Menschen, die das schöne Herbstwetter genossen. Die Betriebe an den Stränden hingegen fielen bereits in Winterschlaf. Ein kalter Wind wehte über den Sand den wenigen Spaziergänger entgegen. Die meisten Restaurants hatten geschlossen, verweigerten mir Schutz vor dem Wind. Dann aber fand ich doch noch eine Gaststätte, die mich mit typisch italienischen Speisen und Getränke versorgte: Pizza und Wein.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #60: Ljubljana / Slowenien

Früh überquerte ich die Grenze von Kroatien nach Slowenien, wurde dann aber gleich von der Polizei angehalten. Vor strenge Geschwindigkeitskontrollen wurde ich gewarnt, erwartete dies aber nicht innerhalb der ersten Kilometern nach der Grenze. Den Gasgriff betätigte ich darauf etwas sachter, schaffte es aber gerade noch für einen geführten Stadtrundgang durch Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien. Dabei lernte ich einiges über Geschichte, Architektur und den Drachen, der im Schlossberg hausen solle. Ihm wurde nicht nur eine Brücke gewidmet, sondern er ist auch in der Flagge der Stadt verewigt.

Auf der Suche nach dem Drachen, und anderen geheimnissen der Stadt, machte ich mich auf den Schlossberg, erkundete die Gassen der Stadt, schlich mich in die Kathedrale und naschte am Markt. Und natürlich durfte ein Kaffee mit Blick zum Schloss nicht fehlen.

 

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #58: Dalmatien mit Trogir und Zadar

Wenn auch die Wassertemperaturen sanken, so lachte doch die Sonne und gab mir unterwegs herrliche Ausblicke auf die dalmatische Küste mit ihren wundervollen Inseln, Strände und Städte. Zwei weitere Orte, Trogir und Zadar, besuchte ich auf dem Weg nach Norden. Tagsüber laden angenehme Temperaturen zu einem Kaffee im Hafen ein, oder zu einem Stadtrundgang in der heisseren Mittagszeit. Am Abend winkt die Sonne zum Abschied zu und verschwindet mit einem Feuerzauber am Himmel.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #57: Split, zurück an die Küste

Einmal führte mich mein Weg durch bunte Herbstwälder. Vom bosnischen Sarajevo zurück an die kroatische Küste. Auf dem Weg dorthin ein Kaffeestopp in Travnik, wo mir mit dem traditionellen Kaffee auch gleich eine Zigarette serviert wurde. Ich liess sie liegen und fuhr weiter an die Küste nach Split.

Die Wärme geniessend zog ich durch die Gassen der Altstadt und sammelte weiter Eindrücke alter Zeiten, atmete tief eine Brise Meeresluft ein und sah der Sonne zu, wie sie sich hinterm Horizont verkroch.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #56a: Die Brücke von Mostar

Bosnien und Herzegowina. Ein Land, das in den 90er Jahren wegen Balkankrieg oft in den Medien war. Darunter auch Mostar, und dessen uralte Brücke, die die Altstadt beidseits des Flusses Neretva verbindet. Diese Brücke wurde im Krieg zerstört und später wieder aufgebaut.

Ein Blick auf die Karte und in den Himmel, versprach ein herrlicher Tag für eine Motorradtour. Von der Strecke, wie auch vom Wetter her. Kurven führen von der Küste hinauf in eine karstige Hügellandschaft, die an die Winnetou Filme der 1960er Jahre erinnern. Tatsächlich sind hier damals in der Nähe einige Szenen abgedreht worden.

In der kleinen, engen Altstadt tummeln sich Gruppen von Touristen. Alle strömen zu der berühmten Brücke zu. In den Basaren und Läden locken die Verkäufer den Vorbeigehenden mit Souvenirs und lokalem Essen. Aber auch Überbleibsel des Krieges und der jugoslawischen Ära werden angeboten. So finden sich alte Militärhüte, Messer und Abzeichen in den Flohmärkten. Als ich so durch die Gassen schlenderte, begegnete ich vier netten, jungen Damen aus Kuala Lumpur, mit denen ich mich bereits in Kotor gut unterhalten hatte. Etwas Zeit für einen Austausch und ein Selfie musste sein, bevor alle wieder ihre Reise fortsetzten.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #52: Kotor/Montenegro

Als ich vom angeblich einzigen Fjord ausserhalb Skandinaviens hörte, wusste ich, dass ich dorthin wollte. Was Kotor wirklich so einzigartig macht, war nicht nur die herrliche Bucht, sondern auch die uralte Altstadt, über der eine Festung wacht. Herumschlendern, Kirchen von innen und aussen bewundern und die zahlreichen Besuchergruppen von Kreuzfahrtschiffen beobachten, während ich Kaffee schlürfe. Kotor ist gemütlich.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #39: Der Charme von Bukarest

Der äussere Ring von Bukarest scheint aus grauen, eintönigen Plattenbauten zu bestehen. Das Herz von Bukarest bildet aber eine pittoreske Altstadt. Orthodoxe Kirchen, grosse Herrschaftshäuser und schön angelegte Stadtpärke. Ein riesiger Boulevard führt zum protzigen ‚Palast des Volkes‘, das vor allem einem Zweck zu dienen scheint: Das Volk mit schierer Grösse zu beeindrucken. Und das tut es auch. Ein monumentaler Bau, vor dem sich der einfache Mensch klein und nichtig vorkommt.

 

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #7: Der berühmte Marktplatz von Kromeriz

Der Rückfahrt von Polen nach Tschechien führt auf herrlicher Motorradstrecke durch die Böhmischen Schweiz. Immer weiter ziehen sich die Kurven bis ich kurz vor Kromeriz stehen bleibe. Ich bekam ein Übernachtungsangebot von Karel, der mich herzlichst bewirtete, Bier und Slibowitz ausschenkte und sehr besorgt um einen sicheren Platz meiner Honda war.

Am nächsten Morgen fand ich dann einen um so schöneren Parkplatz direkt auf dem UNESCO geschützten Marktplatz von Kromeriz. Ein leckeres Frühstück und kleiner Stadtrundgang folgten. Dabei begegnete ich Hare Krishna Anhänger, die singend und tanzend durch den Ort zogen. Sie hätten eine Farm, auf der sie leben und meditieren, erklärt mir ein Anhänger der Glaubensrichtung. Er lud mich herzlich ein, ihnen auf diese farm zu folgen. Doch mein weg führt mich weiter Richtung Süden nach Brno…

 

Bagamoyo – Old Town

Despite the sleepless night, caused by noisy neighbors, i wanted use the soft morning light for photos in Old Town Bagamoyo. Along the empty streets are old colonial houses, some were more important than others, but all witnessed the history of the town. I didn’t came very far as a young guy stopped me photographing. A self called tour guide wanted to sell entry tickets for an historical building. I refused to get inside and went on. He insisted i have to buy those tickets even i make photos of buildings from outside. Since i stay on public road when i make my photos i don’t have to pay any fee for it, i explained him. A older guy joined in, indicated himself as ‚officially‘ representative of Ministry of Tourism, and threaten me with a fine and arresting. In the entire „old town“ it’s forbidden to make photos without a paid permit. He couldn’t tell me where exactely the „old town“ begins or ended, though. Also my questions about private houses, nature things as trees or public buildings like churches or mosques couldn’t he answer. But he keeps following me for quite awhile and bothered me with threats. One of the few bad experiences in Tanzania, which treats me normally with big hospitality. Okay, i tell myself, Bagamoyo doesn’t like me, so i go on. Within an hour i was on the road again…