fullmoon over kalahari desert

After a long drive cutting into the Kalahari Desert i stopped in the bush and listen to the wind. Silence grown when the sun disappeared, clouds hurried over the sky and the full moon brought its silver light over the night landscape of the desert. Es war ein langer Fahrtag bis ich im Busch der Kalahari ein Platz zum Übernachten fand. Nur der Wind rauschte durch die Dornbüsche. Die Ruhe nahm schon fast bedrohlich zu als die Sonne verschwand und der Vollmond sein fahles, silberne Licht über die Wüstenlandschaft verteilte.

Mauritius; the South / der Süden

A fully day drove me guide Ritesh around and showed me the south of Maritius as its best. From the big temple area to wild forest, from gorges and waterfalls to beaches. With stops at rum distillery, a colorful place called „7 colored earth“ and to visit huge turtles, discover coffee beans at bushes, walking over natural bridge or seeing pyramids in sugarcane fields.

Einen vollen Tag fuhr mich mein Hotelbesitzer und Reiseführer Ritesh im Süden Mauritius herum. Angefangen bei der grossen Tempelanlage um einen See, durch urtümlichen Wald hin zu Wasserfällen, Schluchten bis zu den Stränden. Einige Stops an einer Rumfabrik, an einen Ort den sie „siebenfarbige Erde“ nennen, Besuch bei den riesigen Landschildkröten, entdecken von Kaffeebüsche mit Bohnen dran, über eine Naturbrücke am Meer gehen und Pyramiden in den Zuckerrohrfelder bestaunen.

Bewohner aus Camagüey

 

2014 Cuba-412  Everardo ist Nichtraucher. Seine Lunge verträgt es nicht, erklärt er mir. Die riesigen Zigarren, die er mit sich rumträgt und auch daran kaut, sind tatsächlich kalt. Eine reine Touristenattraktion, mit der er etwas Geld verdient. Jeden Tag sitzt er am Plaza de San Juan de Dios und erwartet die Busladungen von Pauschaltouristen.

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Pedro wechselt vor dem Teatro Principal die Zündkerzen aus. Seine 30jährige, deutsche MZ läuft aber wie geschmiert, versichert er mir. Natürlich braucht sie Wartungen, aber die lässt sich an der elektronikfreien Maschine problemlos selber machen.

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Baber murmelt fast unverständlich in seinen Bart. Argwöhnisch betrachtet er mich. Fremde kaufen selten bis gar nie bei ihm ein. Mit einem Karren schiebt er sein Gemüse jeden Tag in die Stadt und versucht etwas davon in den Gassen zu verkaufen. Ob er immer am selben Ort steht, frage ich ihn. Mit einer ausladenden Armbewegung meint er; Nein, in der ganzen Stadt.

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Norberto bringt sich in Pose sobald sich jemand mit Kamera nähert oder zumindest wie ein Tourist aussieht. Die frapante Ähnlichkeit mit der Bronzefigur neben ihm klärt er    schnell auf. Er war vor über zehn Jahren das Modell für die Künstlerin, die etliche Skulpturen für den Platz de Carmen schuf. Heute will auch er was von den Devisen abbekommen, die Fremde ins Land schwemmen.

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Omar hält schwitzend sein Fahrradtaxi am Strassenrand. Während die Rolling Stones mit 40 Sattelschlepper auf Welttour sind, braucht er gerade mal sein Dreirad um die sämtlichen Instrumente einer Band zu transportieren.

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Jorge und Enier graben im Innenhof für eine Kanalisation. Mir fallen Jorges Narben auf. Besonders die an der Kehle. Wie vermutet von einer Trachotomie (Atemröhrenschnitt zur künstlichen Beatmung). Als Kind fiel er von grösserer Höhe und verletzte sich schwer. Das ist aber lange her und heut bin ich wieder ganz gesund, sagt er und schaufelt weiter.

 

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Die Dame schaut verschmitzt zur Touristengruppe, die ich gerade fotografiere. Dann beginnt sie zu erzählen. Nein, sie wohne nicht schon immer in Camagüey. Als sie von ihrem Heimatort in der von Santiago de Cuba berichtet bekommt sie glasige Augen und der blick schweift in die Ferne. Sie redet schnell, ergriffen, so dass ich nur einen Teil verstehe. Unmissverständlich ist aber die Sehnsucht, die geweckt wurde und auch keine weiteren Erklärungen mehr braucht.

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Alianda wird mir von ihrer Mutter vorgestellt als ich in einer Bar am Schreiben war. Während die Mutter an der Türe verharrt setzt sich die junge Kubanerin ungefragt an meinen Tisch und guckt mir beim Schreiben zu. Geduldig warten die zwei ob ich ein Gespräch einfädeln und ein Getränk spendieren werde. Vermeintlich reiche Touristen sind Ziel von vielen Frauen (und ihren Müttern) und werden als Chance der Armut zu entkommen gesehen.

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Yuly verwundert sich, was ich denn so viel zum Schreiben hätte. Neugierig guckt sie in mein Heft, kann aber weder meine Schrift entziffern, noch die deutsche Sprache verstehen. Sie besorgte sich so eben einige Eier für ihre Familie. Gleich um die Ecke wohnt sie mit ihrer Mutter und ihrer 10-monatigen Tochter, erfahre ich. Der Vater des Kindes sei mit einem Boot nach Florida geflüchtet. Seit dem habe sie nichts mehr von ihm gehört.

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Zwei Männer unterhalten sich an der Bar, rufen mir zu, ich solle ein Foto machen. Der Dicke wohnt in der Stadt, während der Jüngere ein Exil-Kubaner aus Miami ist. Er komme etwa alle zwei Monate nach Kuba auf Besuch. Probleme bei der Ein- und Ausreise (als Exil-Kubaner) habe er nie gehabt, versichert er mir. Viele Junge wollen „rüber“ ins gelobte Land, wo Wohlstand herrscht. Er hat’s geschafft.

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Pedro, der Taubstumme, hält sich gerne bei den Touristen auf, liest ihnen von den Lippen und ergattert sich ab und zu ein Bier mit seiner lustigen Art. Ich treffe ihn öfters an. Ein herzensguter Mensch, der nach einem Arbeitsunfall den Job verlor und seither arbeitslos ist. Irgendwelche Entschädigungen oder finanzielle Unterstützung kriegt er nicht. Trotzdem hat er seinen Humor und gute Laune behalten. Nur manchmal, wenn ich ihn in der Bar bei Neuankömmlinge beobachte wie er den Clown spielt, würde ich gerne auch unter diese Maske schauen können.

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Antonio stolpert in die Bar. Er bettelt jeden für einen Schluck Alkohol oder einige Cents an. In seinem Kiefer ist ein einzelner, schwarzer Zahn übrig geblieben. Die Leute treiben Schabernack mit ihm, ziehen ihn wegen dem einzelnen Zahnstummel auf. Er präsentiert ihn mir für ein Foto in der Hoffnung auf etwas Geld. Der Zahn ist nicht was mich interessiert. Ich will sein wahres Gesicht sehen.

 

 

 

 

 

Istanbul: face to face with a revolution?!

Tränengas lag in der Luft und schockiert blickende Passanten flüchten in die nächste U-Bahn. Von der Heftigkeit der Auseinandersetzung zwischen Demonstranten und Polizei erfuhr ich erst später im Hotel, doch dieser Vorgeschmack liess schon einiges erahnen. Am nächsten Tag gingen nochmals Tausende auf die Strassen, demonstrierten gegen die Polizeigewalt, gegen die Regierung und ihre Pläne die Gesellschaft weiter zu Islamisieren und zu bevormunden. Die Polizei zog sich dieses Mal zurück und es entstand eine friedliche Kundgebung mit dem Charakter eines Volksfestes.

After a brutal night when police fought violently a peacefully started demonstration, the Saturday evening was more a street party than a riot. Thousands of people gathered in the streets to protest peacefully against the government.

Exploring Istanbul / Istanbul entdecken!

Die Hagia Sophia, der Topkapi Palast, die Brücke übern Bosporus  …aber Istanbul ist weit mehr als die bekannten Touristenziele der Metropole. Kreuz und quer durch die Stadt gehend lässt sich mit offenen Augen und der Kamera in der Hand so einige überraschende Momente einfangen!

The Hagia Sophia, Topkapi Palace or bridge over Bosporus are nice …but there is much more what Istanbul has to offer. The soul lies deep in the alleys and hidden in the nightlife of that amazing city. With open eyes and heart and the Nikon in the hand there are maybe some moments of the city to capture.

Indien, Pushkar: Blue Lotus Festival

Weihrauch und Duftkerzen umwehen die Nase,

würziger Masala Tee umspült den Gaumen,

farbenfrohe Kostüme wirbeln vor den Augen,

dumpfe Bässe lassen die Haut erzittern

und laut dröhnt der fröhliche Gesang im Ohr.

Mit viel Glück durfte ich sehr kurzfristig als Festival-Fotograf teilnehmen. In sechs Tagen fanden 40 Konzerte mit 350 Musiker auf verschiedenen Bühnen, vor Tempeln und auf der Strasse statt. Daneben wurden Workshops, Filme, sowie Yoga- und Meditationsstunden angeboten.

Das Blue Lotus Festival fand das erste Mal überhaupt statt. Trotz der geringen Besuchermenge, wetterbedingten Schwierigkeiten (wer erwartet schon Regen in der Wüste?) und einigen behördlichen Hürden (die Polizei unterbrach ein Abendkonzert wegen „fehlender“ Bewilligung, das aber nach kurzer Unterredung weitergeführt werden konnte)  waren sich alle Beteiligte am Ende einig: Dieses Musikfestival war ein tolles Erlebnis das keiner missen wollte! Schwer in Worte zu fassen und in Sätze zu quetschen, wie diese Musik das Innerste erzittern, der Rhythmus die Füsse schweben und die Farben die Augen blenden liessen.

Ich hoffe die Bilder und Impressionen geben etwas von der Atmosphäre wieder, die für die beteiligten ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird.