Bathing Japanese Style / Baden auf japanisch

It’s rather ironically i couldn’t visit and photographing more ‚Onsen‘, as Japanese call their typically bathing places. Around Yufuin are many hot springs, therefore it’s famous for many public bathing places. Often they are settled in lush gardens, midst in a forest or surrounded from rocks. Sulfuric steam crawle over the ground, damp air rise above a volcanic area, when approach one of the Onsen. Three wooden walls and a roof are attached around a traditional hot bath area. After cleaning with a bucket shower, the visitors sit in more than 40°C hot water. Some young students from Tokyo share the bath with me. They came all the way just for a relaxed weekend in some Onsen here. „But i also like girls“, confess one of them. A shame women are usually separated since people use to enter an Onsen naked. Some families have their own bath. The hot water is collected from the source into tanks, from there pipes leads to private houses or small public bath. Of course there’s also bathrooms in Ryokan (traditional Guesthouses), some of them very nice settled towards garden. A must to end the day with a hot, relaxing bath.

Yufuin und seine Umgebung sind berühmt für die heissen Quellen und will noch mehr Bekanntheit als Kurort erlangen. Da ist es schon fast Ironie, dass ich nicht noch mehr traditionelle Bäder -‚Onsen‘ genannt- besuchen und fotografieren konnte. Einige davon sind wunderschön in dichten Gärten gelegen, mitten im Wald oder in Felsen eingebaut. Weiter oben in den Bergen stinkt es nach schwefligem Dampf, der von vulkanischem Untergrund hochsteigt. In der Nähe befindet sich eine Hütte, dessen hintere Wand offen ist. Nach dem Betreten, zieht man sich aus und reinigt sich erst mit der Duschbrause oder Eimer. Sauber steigt man dann in das über 40°C heisse Badewasser. Hier gesellen sich ein paar Jungs aus Tokyo hinzu, die eigens für ein relaxtes Wochenende herflogen. „Aber ich mag auch Mädels“ gab ein Student mit verschmitztem Grinsen zu. Diese sind aber in eigens für Frauen vorgesehene Badebecken. In den Ortschaften haben einige Familien ihre eigene Oasen. Das heisse Quellwasser wird in Reservoirs gesammelt und von dort aus in Leitungen verteilt. Wer über kein eigenes Bad verfügt, kann sich für wenig Geld in einem öffentliches Bad relaxen. Natürlich haben die Ryokan, die traditionellen Gasthäuser, eigens Oasen für ihre Gäste. Nichts ist herrlicher, als am Ende des Tages noch in heisses Bad zu steigen.

 

Yufu-shi Area – Park Oike

There’s plenty of options if you want hike around Yufu Town. Since i got invited with a bunch of ‚tourist experts‘ the organizer showed us the nicest places. Park Oita, at foot of Mount Kuradake, has not only extend forest and mountain walks to offer but also little waterfalls and fresh springs to drink from. The quality of water is superb. Not far from the park is a small factory for bottling the water just from the spring behind the buildings. Over the explanation of micro-small bubbles in natural carbonized water, trough high pressure deep in the rock, i start to doubt. The best way to get rid of my doubts was to taste it myself. The taste was differently indeed. After a group photo with the director we start heading back to Yufu …with some bottles of that special spring water in our bags, of course.

In der Gegend um Yufu gibt’s viele Möglichkeiten zu Wandern. Da ich hier mit einer Gruppe von ‚Tourismus-Experten‘ eingeladen wurde, zeigen uns die Organisatoren die schönsten Ecken. Dazu gehört der Park Oike am Fusse des Kuradake. Neben ausgedehnten Wanderwege durch dichten Wald, bietet der Park auch Wasserfällen und frische Quellen. Nicht weit vom Park wird Quellwasser in Flaschen abgefüllt. Einer der Quellen soll natürlich karbonisiertes Wasser enthalten. Durch den hohen Druck im tiefen Fels wird Kohlensäure in microkleinen Blasen ins Wasser gepresst. Ich zweifelte erst, wurde dann aber bei der Probe überrascht. Winzig kleine Kohlensäureblasen prickeln dem Gaumen entlang.  Nach einem Gruppenfoto mit dem Direktor persönlich, fuhren wir zurück nach Yufu. Natürlich mit einigen Flaschen des Prickelwassers in den Taschen.

Yufuin – town walk

On the foot of Mount Yufu, surrounded by hills and forests lies the pleasant town of Yufu. On its edge is an impressive bamboo forest, too nice not too walk trough. Passing hidden houses between trees, lonely, holy figures and small creeks. Coming closer to town, crossing rice fields in front of double-peaked Mount Yufu and greeting locals. There’s also museums and exhibitions. For example the paintings of an old man who lived in an elderly home. Out of boring he start to paint in the age of 83 years. His painting of the landscapes of Yufuin are worth to see.

Am Fusse des Berges Yufu, inmitten einer hügeligen, bewaldeten Landschaft, liegt Yufu. Ob eine kleine Wanderung durch den nahen, dichten Bambuswald, über Reisfelder oder ein Spaziergang durch die Gassen; Yufu hat viele Ecken zu entdecken. Kulturellen Hunger kann man in Museen oder Ausstellungen stillen. Eindrücklich sind die Bilder eines Senioren, der aus Langweile mit 83 Jahren anfing die Umgebung von Yufu zu malen. Ihm zu Ehre werden nun alljährlich Malwettbewerbe für Senioren/innen ab 83 Jahren veranstaltet.

Autumn / Herbst in Switzerland

In Switzerland, a stroll in sunny autumn is a delight.

Den schweizer Herbst während einem Spaziergang geniessen.

Tanzania: Ruaha National Park

On early morning we spotted a zebra with a big, fresh wound. Certainly from a recently predators attack. It looks still strong and wanders with the herd. A young elephant had less luck. Five lions killed it and have a big feast when we arrived at that spot. We weren’t there alone for long as more and more safari vehicle found out about. Lucky we had a fine view from our place.

Frühmorgens entdeckten wir ein humpelndes Zebra in einer Herde. Auf der hinteren Flanke klaffte eine grosse, frische Wunde. Offensichtlich entging es diesen Morgen einem Angriff nur knapp. Weniger Glück hatte das Elephantenkalb, das bereits von fünf Löwen ausgeweidet wurde. Nach dem Festmahl, umstellt von mehreren „Safari“-Fahrzeugen, legten sie sich satt und schwer in die Büsche.

Zambia – South Luangwa National Park

The man stands in middle of the path, only with shorts and a towel over his shoulder. “I supposed to take a shower”, he explains, “but now the elephants turned up around the shower hut. Better I wait till they’re gone.” It’s the small group of elephants I followed trough the camp to the backyard, where the employees of the lodge lives. When the group spread around, I keep myself closer to the houses. Just as I warned another man for an approaching elephant he points a spot behind me. A young bull watched us rather aggressively. Suddenly we’re surrounded by two groups of elephants, withdrawn us back to the wall or hiding in the house, until all disappeared in the forest. It was not the last time we’ve seen these giant mammals. In the same night a big bull crossed the electric fence to have a dinner under the trees of the camp.

Wildlife is all around us, but one feel safer to watch them from the car when roaming trough the national park. Despite of not seeing any lions or leopards, we enjoy the landscape and wildlife of South Luangwa National Park. There are quite a few safari cars crossing the way of animals, but mostly we had a great time to observe the antelopes grazing, giraffes resting on the ground, birds chasing insects or sea eagle hunting fish.

The hilly landscape, covered with forest, interrupted by rivers, gives our brand new tyres good terrain to proof his ability for offroading. Patches with deep sand, short river crossing and long, very steep and sharp rocky uphill sections are first tests for them. At the end of the day we watch satisfied the red moon in nighty sky.

 

Mitten auf dem Pfad steht ein Mann nur in Shorts gekleidet und einem Badetuch über der Schulter. Er wolle rüber zu den Duschhütten, aber die Elefanten halten ihn davon ab, erklärt er mir. Besser ist es zu warten und den riesigen Tieren Vortritt zu lassen, pflichte ich ihm bei. Es ist die kleine Elefantenherde, die ich vom Camp aus folgte und die hier Baumfrüchte fressen. Ein zweiter Mann zeigt mir die nahen Hütten der Lodge-Angestellten. Darin befinden sich weder Essen noch Wasser, um die täglich vorbeiziehenden Elefanten nicht hinein zu locken. Manche gebärden sich doch eher aggressiv, erzählt er. Gerade als ich ihn auf einen sich näherndes Tier aufmerksam machen wollte, zeigt er hinter mich und hiess mich vorm jungen Bullen in Acht nehmen. Unter einem Baum wackeln zwei grosse Ohren warnend. Plötzlich waren wir von zwei Herden umgeben und zogen uns näher an die Häuserwand zurück bis sie sich wieder entfernt haben. Es war nicht die letzte, (fast) hautnahe Begegnung mit diesen riesigen Säugetieren. In derselben Nacht durchbricht ein grosser Bulle die elektrische Abzäunung des Camps auf der Suche nach Fressen.

Die Tierwelt lässt sich etwas sicherer vom Auto aus beobachten während man gemütlich durch den Nationalpark rollt. Zwar sehen wir in diesen zwei Tagen weder Löwen oder Leoparden, dennoch sind wir fasziniert von der Landschaft und Tierwelt. Ab und zu kreuzen uns Safariwagen mit Touristen, doch oft haben wir viel Zeit die Tierwelt ungestört zu beobachten. Das lange warten auf einen jagenden Seeadler hat sich gelohnt, als sich dieser auf den Teich hinabstürzt und sich einen Fisch greift.

Durch die hügelige Landschaft mit viel Wald und Busch, durchbrochen von Flüssen, gibt unseren neuen Reifen die erste Gelegenheit ihre Offroadtauglichkeit zu beweisen. Tiefsandige Passagen, kurze, aber schlammige Flussdurchfahrten und vor allem der steile und mit scharfkantigen Felsen versehene Aufstieg am nördlichen Ende des Parks meistern sie ohne Tadel. Zufrieden beschliessen wir den Tag bei einem Glas Rotwein unterm roten Mond .

Malawi – Nyika Nationalpark

Four young men are busy to press tobacco leafs in bales, while the golden sun disappears between the trees. We are allowed to camp overnight at the gate to the national park, just next to a village. On the next day a rough track brings the Landrover higher and higher in altitude. The landscape changes from lush forest to barren land. Islands of trees and scrub stand out of the valleys between the hills. Perfect hideaways for wildlife. Different antelopes, zebras or rabbits graze on open fields, observed from lurking leopards. We’ve been very lucky to see and photograph one of these big, proud cat in the bush just next to the track. The next days we enjoy driving trough the unique landscape, keep looking for more wildlife and watching stars over the bonfire.

Junge Männer pressen Tabakblätter zu Ballen, während die goldene Abendsonne zwischen den Bäumen verschwindet. Wir dürfen im Dorf vor dem Eintrittstor zum Nationalpark campen. Am nächsten Tag klettert der Landrover auf Schotterstrassen höher und höher bis zum Hochplateau auf über 2200m.ü.M. Die Landschaft wechselt von üppigen Wald zu hügeliger, kargen Landschaft. Aus den Tälern stehen vereinzelt kleine Wäldchen wie Inseln hervor. Ein perfektes Versteck für Tiere. Verschiedene Antilopenarten, Zebras und Hasen grasen auf dem offenen Feld, beobachtet von lauernden Leoparden. Einer dieser prächtigen Katzen fanden wir im Busch neben der Strasse. Mit viel Glück konnten wir sie beobachten und fotografieren. Die Tage darauf kurvten wir weiter durch die einzigartige Landschaft, hielten Ausschau nach Tieren und genossen den Sternenhimmel überm Lagerfeuer.

Lake Malawi – Malawi See

Lake Malawi. There’s hardly a better place for a first stop in Africa, I was thinking, and brought my travelmate from international airport direct to the shore of this huge lake. For the next days we enjoyed the sound of waves on the beaches, the mild winter sun of Africa and the hospitality of local people. We travelled slowly along the coast, passed small towns, visited different beaches. Fishermen showed how they repair their nets, food sellers offered strange meals, monkeys watching out for food. Along the road are rubber plantations, truck accidents and boys leading cattle to grassy places. Found a spot to stay overnight, we looked out to the lake, seen the phenomena of thousands of insects gathering over the lake what looks like big smoke, before sunset painted wonderful colours on the sky. It’s Africa at its fullest.

Der Malawi See. Es gibt wohl kaum einen besseren Ort, um gemütlich in Afrika anzukommen. Ich holte meine Reisefreundin vom Flughafen ab und brachte sie direkt zum Strand. In den nächsten Tagen horchten wir dem Flüstern der Wellen, sonnten in der milden Wintersonne Afrikas und genossen die Gastfreundschaft der Bevölkerung. Dann reisten wir langsam dem See entlang, kamen an kleinen, quirligen Orten vorbei und besuchten verschiedene Strände. Fischer zeigten uns wie sie ihre Netze reparieren, Marktleute offerierten uns seltsame Snacks und Affen hielten für Fressen Ausschau. Entlang der Strassen waren Kautschuk-Plantagen, Lastwagenunfälle und Junge, die Kühe auf grünere Wiesen brachten. Zum Übernachten fanden wir Plätze mit Sicht auf den See, beobachteten Insektenschwärme, die sich wie riesige Rauchschwaden über der Wasseroberfläche sammelten, bevor der Sonnenuntergang seine herrlichen Farbe an den Himmel malte. Afrika zeigt uns all seine Seiten.