IRELAND by motorbike Impressions Part 2

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OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #62: San Marino

Zum Abschluss meiner Motorradtour nochmals ein sprichwörtliches Highlight. Auf dem dreigipfeligen Berg Titano und steht die mittelalterliche Stadt San Marino, Hauptstadt der gleichnamigen Republik. Während an der adriatischen Küste noch Nebel über den leeren Strand zieht, erheben sich hier die Türme der Sonne entgegen. Der Ausblick über die steilen Felswände ins umliegende Land ist grandios. Die engen Gassen beherbergen viele Cafés, Restaurants und Souvenirläden, um die Touristen zufrieden zu stellen. Mich zieht’s zu den Zinnen der Burgen, die erstaunlich wenig besucht sind. Wie ein Schleier des Vergessens verbirgt der Nebel die Küste von Rimini, das Adriatische Meer, den Balkan dahinter und die ganze osteuropäische Landmasse, die ich bereist hatte. Nach 9 Wochen und 10’000 Kilometer ist San Marino das 24. Land meiner Motorradtour. Ein kühler Wind aus dem Norden erinnert mich, dass es Zeit wäre, die Heimfahrt anzutreten.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #55: Dubrovnik

Die schiere Masse von Touristen schlägt mich fast wieder aus der Stadt. Wo man hinguckt sieht man Menschen. Sie stehen vor Kirchen, gehen gruppenweise durch die Gassen, schlürfen als Paare ihre Kaffees, lecken ihr tropfendes Eis, sitzen müde auf Sockeln von Statuen oder verbringen schwatzend die Zeit auf Treppen sitzend.

Dabei sah die Stadt von der Küstenstrasse so herrlich aus. Mächtig stehen ihre Mauern gegen das Meer. Doch bereits wenn man auf diesen Mauern herumgehen will, muss man tief in die Tasche greifen. Seit die mittelalterliche Stadt als Filmkulisse für eine berühmte Fernsehserie (Games of Thrones) herhalten musste, nahm nicht nur der Tourismus zu, sondern stiegen auch die Preise. Trotzdem gönnte ich mir einen Cappuccino mitten drin. Dann schlenderte ich weiter durch die Gassen, beobachtete eine Hochzeitspaar, und wunderte mich wie der Fotograf die Massen aus den Bildern freihält. Ich versuchte ebenfalls einige Eindrücke festzuhalten, scheiterte oft an Touristen, die ins Bild laufen. Erst nach einer Weile fand ich einige ruhigere Gassen, in denen ich die Stadt auf mich einwirken lassen konnte. Dann verschwand langsam die Sonne hinter dem Horizont und machte Platz für ein sanftes Abendrot, bis die blaue Nacht sich über die Stadt legte. Ruhiger wurde es aber nicht darin. Erst als ich die gewaltigen Stadtmauern hinter mir liess, umschloss mich die Ruhe der Nacht.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #53: Kotor – Burg und Meer

In der morgendliche Frische stieg ich zur Burg hoch. Steile Treppen brachten mich schnell hoch über die Altstadt und eröffneten mir eine wunderbare Sicht über die Bucht. Weit draussen hatte über Nacht ein Kreuzfahrtschiff geankert. Bevor die Masse hier oben ankommt, möchte ich einige ruhige Minuten verbringen. An Einsiedlerhöhlen und Kapellen vorbei bis ans Eingangstor der Burg. Sie ist grösstenteils verfallen. Decken sind eingestürzt, Wände mit Grüssen und Parolen verschmiert  und Wände eingefallen. Die Aussicht über Stadt, Bucht und Berge aber ist unglaublich schön. Nach einem Kaffee und hausgemachten Käse auf der nahen Berghütte ging’s runter zum Meer, denn einmal musste ich zumindest kurz in das bereits kühle Mittelmeer tauchen.

 

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #40: Eine Bergfestung in Bulgarien

Von der weiten Ebenen der Walachei überquerte ich die Donau und betrete, bzw. befahre, das 13. Land auf meiner Osteuropa-Tour. Bulgarien. Anstatt der gemächlich fliessenden Donau flussaufwärts zu folgen, beschloss ich einen Umweg in die Berge zu machen. Dort klebt am Hang der kleine Ort Veliko Tarnovo, dessen wechselreiche Geschichte bis zur Römerzeit zurück reicht. Das mittelalterliche anmutende Zentrum am Berg wird von einem idyllischen Fluss umschlossen. Auf der Spitze thront ein Burgareal mit mächtigen Mauern. Ich parkte kurz davor, beschloss aber dann doch, lieber die Pause bei einem Kaffee mit Ausblick zu nutzen. Der Cappuccino des „Panorama Restaurant“  schmeckte scheusslich. Aber man kann ja nicht alles im Leben haben, dachte ich und wendete mich dem wahrlich erhebenden Ausblick über den Ort und das Tal zu.

visiting ticino – southern switzerland

It’s a day trip over the Swiss alps by motorbike to reach the region of Ticino, the southern part of Switzerland. With the early golden morning sun i picked up a good friend who gave me nice company for this trip. At a lake just before the ascend to the alps started we had a coffee. From there it’s a winding road up to the heights of the mountains. Small, narrow roads, old, stoney bridges -as the „devil’s bridge“- and even a Russian monuments from the war at 1799 shows how busy this route was the last 2000 years.

By motorbike it’s a pleasant journey to lakes surrounded with mountains and palm trees. After a refreshing swim and some original Italian ice cream just over the nearby border, there was a nice stroll trough ancient alleys of town and visiting the castle of Bellinzona. Just before the night fell in, we were already back on the way north, letting the palm trees behind us.