Best Of Greece 2021 (1/3)

Greece, rich on cultural heritage, legends and history. But there are also beautiful landscape with winding backroads leading to amazing spots. Just wonderful places for motorbiking too.

I spare you my boring stories from abroad, but show you some photo impressions from on-my-ways….

Greece – Arrival In Igoumenitsa

Greece. Since my brief visit in 2017 i knew i’m coming back. Due the pandemic it was difficult to make any travel plans. However, i just went off, needed a break, needed to get a glimpse beyond the horizon again.

The last working shifts was planned as nightshifts. That’s how the idea came up to travel by night since i’m in that rythm anyway. On lonely Swiss and Italian highways i covered dark 800 kilometers trough the short night. Coffee along the roads kept me awake and focused as the distance was melting with the rising sun.

Ancona was awaiting with the “Superfast” Ferry. All went smoothly. I just wished the floor i lied down was smoother too. Another night with almost no sleep was ahead me.

To my surprise Igoumenitsa wasn’t as bad as expected. A nearby campsite right at the sea offered a lovely place to camp. And in the small city of Igoumenitsa wasn’t crowded with tourists, but i found everything i was asking for. Some nice little coffee shops, few supermarkets and a shop selling me a SIM card to stay online on my trip. Not a bad start.

Tanzania, Safari at Lake Natron, in Serengeti and Ndutu Conservation Area

After my safari trip i went to the coast, where in Daressalam my entire photo equipment, laptop and external HDD with all my photos got stolen. It was stolen out of my locked hotel room just an hour after check-in. A common thing in Tanzania, as i found out, that some hotel owners working together with police, who is protecting the thieves when they steal cameras, laptops and cash from their own customers. I actually chose that hotel to sort out and edit my safari photo. Unfortunatly the hotel owner and his son from the „Daisy Comfort House“ (aka „Saadani Tourist Centre“) was quicker by stealing my stuff before i could upload on my cloud. However, i found some pics and vids on my iPhone and cut some simple video together….

Islands of Malta & Gozo Photo Impressions

Just another #throwback from 2019. I spent two weeks on the beautiful islands of Malta and Gozo and was stunned about landscape and surprised with the hospitality of the people. Another destination i priomised myself to go back!

Morgens im Krugerpark

Leise brummend rollt der Landrover über die gute Strasse im Krugerpark gen Süden. Mein Blick heftet sich am heller werdenden Horizont während meine müde Gedanken dahin schweifen. Ob es sich wirklich lohnt morgens um 4 Uhr aufzustehen, um noch vor dem Sonnenaufgang auf Pirsch zu gehen? Der kühle Morgen soll ja die beste Zeit sein, um Raubtiere aktiv zu sehen. Zumindest ist dieser Morgen sehr ruhig und ich bin in den 20 Minuten Fahrt noch keinem anderem Fahrzeug begegnet.

Die Silhouette weckt mich aus meinen Morgengedanken. der charakteristische, sehnige Körper mit langem Schwanz lässt sofort den Geparden erkennen. Im Gegenlicht bewegt er sich erhaben auf eine steinerne Mauer zu und setzt sich darauf. Gelassen beäugt er mich, bevor er sich die Gegend anschaut und dann im hohen Gras verschwindet.

Für heute hat sich das frühe Aufstehen also gelohnt. Und es blieb nicht beim einzigen Highlight. So beobachtete ich später noch ein Rudel Wildhunde, junge, spielende Hyänen und kämpfende Impalas, neben Elefanten, Krokodile und Flusspferde. Ganz unerwartet tauchte dann mittags sogar ein Leopard neben der Strasse auf und rundete so eine Fotopirschfahrt ab.

Wanderung auf den Berg Nyonyane

Im Mlilwane Naturpark gehört die Wanderung auf den Berg Nyonyane zum Highlight. Der Berg wird weitläufig auch „Execution Rock“ (Hinrichtungsfels) genannt. Diese Bezeichnung kommt aus der Zeit als Verurteilte gezwungen wurden dort hoch zu steigen und sich selber die steile Felswand hinunterzustürzen. Ein Hauch dieser dunklen Zeiten scheint noch über den Gipfel zu wehen als ich mich morgens dem Ausgangspunkt der Wanderung nähere.

Schon kurz nachdem ich das Camp im Mlilwane Park verliess sehe ich in der ferne Zebras und Antilopen vorbei ziehen. Dies macht der Reiz dieser Wanderung aus; man kann hier herumstreunen ohne Gefahr zu laufen, von einem Raubtier angefallen zu werden. Nur das Krokodil im See äugt etwas zu gierig ans Ufer hoch. Dann aber verschwindet der Wanderweg erst durch dicctenen Wald, bevor es stetig aufwärts geht und den Blick über das Königreich von Eswatini freigibt…

Zeitungsbericht

Das Interview mit dem ‚Eswatini Observer‘ brachten Ellen und mich tatsächlich in die Zeitung. Mit Fotos. Wenn auch Ellen die interessantere Interviewpartnerin ist, so freut es mich doch, dass mein Blog http://www.renebauer-photography.com erwähnt wurde. 😀

Incwala – Die Königszeremonie in Eswatini

Ein Schritt nach links, ein Schritt nach rechts, und jeder vierte wird gestampft, begleitet mit „shh-shh“-Geräusche. Die meisten Krieger gucken ernst nach vorne, doch als ich zögernd in ihre Reihe trete, machen sie bereitwillig Platz und erklären mir den simplen Ablauf der Schritte. Der junge Swazi rechts von mir will wisssen woher ich komme. Aus der Schweiz, antworte ich. „Ahh, Xhakaaa…„, grinst er mich an. Erstaunt nehme ich war, dass er deutlich mehr über diesen Schweizer Fussballer weiss, denn ich selber. Ein älterer Herr in der vorderen Reihe guckt ernst zurück und wir konzentrieren uns wieder auf die monotonen Tanzschritte.

Ich befinde mitten in der Incwala, einer der heiligsten und grössten Zeremonie des Königreich Eswatini. Der Höhepunkt des mehrtägigen Festes findet im Innern eines grossen Kraals mit bestimmt 100 Meter Durchmesser und drei Meter hoher Zaun aus dicken Holzästen und Stämme statt. Auf der einen Seite reihen sich die Swazi Krieger in ihren traditionellen Kleider auf. Dazu gehört das mit Stolz um die Hüfte getragene Leopardenfell, aus Kuhschwänze fabrizierten Umhang, ein Schild aus Kuhleder, ein Kopfschmuck mit kostbaren, bunten Federn und dunkle Stöcke, die übern Kopf geschwungen werden.

Auf der gegenüber liegenden Seite des Kraal stehen bunt gekleidete Frauen in Gruppen, ebenfalls tanzend und singend. Statt eines Stockes balancieren sie einen hellen Zweig in der Luft. Nach und nach betreten auch barbusige Frauen und Mädchen den Kraal, nur mit einem sehr kurzen Rock bekleidet, und tanzen auf die Männer zu und zurück.

Eigentlich ist es Ausländer nicht gestattet sich innerhalb diesen Kraals aufzuhalten. Und eigentlich wusste ich noch vor einigen Tage nicht mal über die Existenz dieser Zeremonie. Doch dann brachte mich Ellen, eine Reisefreundin, hier her und machte mich auch noch mit einigen Leuten bekannt. Neben dem Tourismus-Minister und einigen Presseleute, begegnen wir auch einem Piloten der königlichen Familie und dem königlichen Hoffotografen. Schnell lernen wir, dass es nicht nur im heiligen Innern des Kraals ein Fotoverbot herrscht, sondern auch nur diskret direkt vor dem Kraal Aufnahmen gemacht werden dürfen. Was wiederum kein Problem darstellte ist das Fotografieren auf dem Platz rundum, wo sich Frauen und Männer auf die Zeremonie vorbereiten oder auf ihren Einsatz warten.

Trotz generellem Verbot werden einige Ausländer in den Kraal zugelassen. Das geht aber nur mit einer Bewilligung. Auch einige akkreditierte Fotografen dürfen sich für eine kurze Zeit darin bewegen und Fotos machen. Der Hoffotograf bemühte sich für Ellen und mich um eine solche Bewilligung, was aber zeitlich zu kurzfristig war. Immerhin erreichte er, dass Ellen, auf der Frauenseite, und ich bei den Krieger, in den Kraal gelassen werden.

Es wird Zeit für den König von Eswantini, Mswati III, der in seiner ganzen Pracht und mit riesigem Schmuck die Szenerie betritt. Im Schlepptau seiner persönlichen Leibgarde, ebenfalls in traditionellem Kriegsgewand, schreitet er den Kraal ab, reiht, nur etwa 20 Meter von mir entfernt, sich bei seinen Krieger ein und stampft mit. Das geht über mehrere Stunden weiter, ohne dass sich wirklich grosse Variationen oder gar Aktionen erkennen liess. Dann, als sich die Kriegerschar in das Zentrum gestampft hatte, wurde ich höflich, aber bestimmt, gebeten, wie alle anderen Ausländer auch, den Kraal zu verlassen. Draussen fand ich Ellen, die ebenfalls aus ihrer Frauentanzgruppe ausgeschlossen wurde. Zusammen verlassen wir den königlich-heiligen Platz und nehmen eine reiche Erfahrung mehr mit. Und auch einige fotografische Impressionen…