OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #11: Kurzer Stop in Bratislava

„Geh nach Bratislava“, meinten einige, „Da gibt’s nichts Aussergewöhnliches“, sagten andere. Da es sowieso auf meinem Weg liegt, will ich wenigstens einen Blick in die Altstadt werfen. Nach meinem frühen Aufbruch in Wien, liegt auch gleich eine Frühstückspause an. Wie oft darf ich in dem Cafe auch meine Motorradjacke und schwere Tankrucksack zurück lassen. Mit der Kamera um den Hals spaziere ich durch die Gassen, sehe wiederum viele sakrale Bauten, gehe den Touristengruppen aus dem Wege und versuche die eine oder andere Besonderheit der Stadt zu entdecken. Hier ist’s die Figur „man at work“, die in Boden einer Gasse eingelassen ist und aus einem Gulli-Loch zu kriechen scheint. Er verweilt so, guckt von unten den Fussgänger nach.

In einer ruhigen Gasse knattert ein Moped an mir vorbei und parkt. Ich erkenne sofort die australische Flagge und das Nummernschild von Down Under. Bob reist mit seinem kleinhubraumigen Gefährt um die Welt. Den Seitenwagen hat er selbst drangebastelt, erklärt er nicht ohne Stolz. Wir unterhalten uns eine Weile, bis ich erfahre, dass er auch gen Osten unterwegs ist. Vielleicht sehen wir uns wieder, irgendwo im Osten.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #10: Stippvisite in Wien

Eigentlich wollte ich Wien auslassen und direkt in die Slowakei reisen. Doch dann überwog der Wunsch einer kurzen Visite in die geschichtsträchtigen Stadt. Nicht ganz unbeteiligt waren Reisefreunde, die ich wieder mal treffen wollte. Die Zeit bis zum Wiedersehen verbrachte ich mit touristischem Sightseeing in der Innenstadt. Immer wieder faszinieren mich die detaillierten Ausarbeitungen von Skulpturen, die monumentalen Bauten und prächtig angelegten Gärten und Parks. In einem solchen beobachtete ich eine junge Russin, die eine Szenerie auf Leinwand bannte. Mit dem Verkauf der Bilder finanziert sie sich den Lebensunterhalt und „ermalt“ sich so ihre Reise.

Ums Reisen drehten sich auch viele Gespräche mit Freunde, aber auch über das Leben in Wien und allgemein. Dazu gehört natürlich ein echtes Wiener Cafe oder ein abendliches Bier in einer der populären Plätze, von denen es viele in der Stadt gibt.

Eigentlich könnte man Tage und Wochen in dieser mit Geschichten vollgepackten Stadt verbringen, doch eine Kaltwetterfront mit Temperatursturz und Regen bestärkten meine Weiterreise nach Osten. Und ich bin mir gewiss, Wien ist ein Ort an dem man immer wieder zurückkehrt.

OST-EUROPA-MOTORRADTOUR #4: Prag, die Goldene Stadt

Prag, die goldene Stadt, wurde einst wegen den vergoldeten Kirchturmdächer so benannt. Diese Zeiten sind vergangen. Waren es Könige, Adlige und reiche Händler, die vor Jahrhunderte Gold und Ruhm in die Stadt brachten, sind es nun Massen von Touristen, die ihr Geld in die Stadt tragen. Trotz all dem Rummel; Prag ist noch immer ein Besuch wert, wie ich feststellen durfte.

Schon die Anfahrt von Süden, mit Zwischenstopp in Pilsen, hatte was erhabenes. Über einen Hügel rollend, erblickte ich die Stadt mit dutzenden Kirchtürmen unter mir. Eingebettet zwischen Hügeln, breitet sich die Stadt beidseitig der Moldau aus. Ich beeilte mich bei meiner Unterkunft einzuchecken, um die berühmte Karlsbrücke vor Sonnenuntergang zu erreichen. Goldenes Licht flutete über die Köpfe der Brückenbesucher. Mahnend dunkel hoben sich die religiöse Skulpturen vom rotflammenden Himmel ab. Die Burg im Hintergrund zog sich langsam in die Dunkelheit zurück.

Natürlich klapperte ich am Tag die Sehenswürdigkeiten ab. Rathaus-, Markt- und Kirchplätze, genau so wie Uferpromenade, Brücken oder Einkaufsstrassen. Ob zu Fuss, mit Tram oder Pferdekutsche, hinter jedem Ecken wartet eine neue Besonderheit Prags. Eine der Besonderheiten war ein alter Freund und Reisegenosse, der extra den langen Weg unter die Räder seiner Honda nahm, um mit mir einige Stunden in der altehrwürdigen Stadt zu verbringen. Wir schlenderten zu Schloss hoch, beobachteten amüsiert eine Wachablösung der Garde und drängten uns mit hunderten anderen Stadtbesucher durch das ‚goldene Gässchen‘. Und natürlich durfte Kaffepausen und Abendbiere mit endlosem Austausch von Reiseerlebnissen nicht fehlen.

A Glimpse Of Mwanza

On my way to Rwanda i wanted have at least a glimpse of Mwanza, the second largest city of Tanzania, and the huge Lake Victoria. The city itself hasn’t lot to offer but the surroundings with round hills and big boulders are nice. Also along the shore of Lake Victoria are beautiful spots to discover. I feel lucky to find a camping at the yacht club of Mwanza with the view of the city opposite that little bay.

Zanzibar – Stone Town Nights

When night falls over Stone Town, the few lights on the narrow streets fight against the dark, giving a new face to the old town. Youngsters racing with their scooters trough empty alleys, street food sold for late visitors and shadows escapes around the next corner. And you never knows from where the strange sounds comes, echoing in the alleys.

Streets Of Stone Town

Walking trough Stone Town in Zanzibar and get lost again, always a great experience again and again. Finding new spots, finding back to places by chance, meeting people and having a chat.

Arriving Zanzibar

Zanzibar! The island who draws many picturesque fantasies in our mind. For long time i refused to visit that pricey island, but gave in my curiosity. Stone Town, the first steps on the island, got me immediately. The mixture of culture and architecture, narrow alleys and open ocean, sea breeze and spicy scents, sunburned tourists and smiley locals.

Take a look on my first impressions…

City Tour Daressalam

A city tour? I was walking around town on my last visit. To join two other tourists, who decided to take a guide for a city tour, gave me the opportunity to learn more about the city and seeing more places. Some first impressions here..

visiting ticino – southern switzerland

It’s a day trip over the Swiss alps by motorbike to reach the region of Ticino, the southern part of Switzerland. With the early golden morning sun i picked up a good friend who gave me nice company for this trip. At a lake just before the ascend to the alps started we had a coffee. From there it’s a winding road up to the heights of the mountains. Small, narrow roads, old, stoney bridges -as the „devil’s bridge“- and even a Russian monuments from the war at 1799 shows how busy this route was the last 2000 years.

By motorbike it’s a pleasant journey to lakes surrounded with mountains and palm trees. After a refreshing swim and some original Italian ice cream just over the nearby border, there was a nice stroll trough ancient alleys of town and visiting the castle of Bellinzona. Just before the night fell in, we were already back on the way north, letting the palm trees behind us.

The Filmcrew

One night the pool area at my camp got bright lit by a film crew. When i arrived, a girl was dancing in front of camera team with loud music in background. Filming for a music video, a nice guy explained me. But there was not only music and dancing but also filming for some funny comedy movie. A big mama and a gentleman were acting around the place and making lots of fun. Later on i heard i stumbled into quite famous stars here.