More photos from my motorbike trip to Greece last summer.
Just pictures, no comments. Who wants to know more, don’t hesitate to send a message.































More photos from my motorbike trip to Greece last summer.
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Greece, rich on cultural heritage, legends and history. But there are also beautiful landscape with winding backroads leading to amazing spots. Just wonderful places for motorbiking too.
I spare you my boring stories from abroad, but show you some photo impressions from on-my-ways….




































Just another #throwback from 2019. I spent two weeks on the beautiful islands of Malta and Gozo and was stunned about landscape and surprised with the hospitality of the people. Another destination i priomised myself to go back!









































More random photos from my trip to Ireland



































Im Mlilwane Naturpark gehört die Wanderung auf den Berg Nyonyane zum Highlight. Der Berg wird weitläufig auch „Execution Rock“ (Hinrichtungsfels) genannt. Diese Bezeichnung kommt aus der Zeit als Verurteilte gezwungen wurden dort hoch zu steigen und sich selber die steile Felswand hinunterzustürzen. Ein Hauch dieser dunklen Zeiten scheint noch über den Gipfel zu wehen als ich mich morgens dem Ausgangspunkt der Wanderung nähere.
Schon kurz nachdem ich das Camp im Mlilwane Park verliess sehe ich in der ferne Zebras und Antilopen vorbei ziehen. Dies macht der Reiz dieser Wanderung aus; man kann hier herumstreunen ohne Gefahr zu laufen, von einem Raubtier angefallen zu werden. Nur das Krokodil im See äugt etwas zu gierig ans Ufer hoch. Dann aber verschwindet der Wanderweg erst durch dicctenen Wald, bevor es stetig aufwärts geht und den Blick über das Königreich von Eswatini freigibt…


















Das trockene, verstaubte Dorf hat ausser dem Turkanasee nicht wirklich was zu bieten. Nach Loyangalani reist man nicht um imposante Bauten zu sehen oder grosse, kulturelle Anlässe zu besuchen. Nicht einmal atemberaubende Landschaften bietet die karge Wüstenlandschaft. Nach Loyangalani fährt man nur hin, um einfach mal hier gewesen zu sein, der einsamen und „gefährlichen“ Wüstenroute getrotzt zu haben und sich selber als Abenteurer zu feiern.
Und wie immer, wenn sonst alle touristischen Highlights abgeklappert sind, oder eben gänzlich fehlen, rücken die Menschen in den Vordergrund. Es sind die Bewohner einer Stadt oder Gegend, die dem Ort die Seele geben und den Charakter formen. Erinnerungen an jeden Ort sind verknüpft mit den Begegnungen ihrer Bewohner. Werden wir gut und freundlich aufgenommen, so bleibt dieser Flecken Erde auch positiv in unserem Gedächtnis haften. Werden wir aber abgewiesen oder gar feindlich behandelt, dann kommt dieser bittere Geschmack immer wieder aufs neue hoch, wenn wir nur den Namen der Region hören.
Auf der anderen Seite müssen Bewohner auch die Besucher dulden. Fremde und fremdartige Menschen, die mal mehr, mal weniger Respekt vor der hiesigen Kultur und Sitte zeigen. Wortkarge Selfie-Abenteurer, verbissene Souvenirjäger oder respektlose Eindringlinge lassen die Scheu und Skepsis in der Bevölkerung wachsen. Dann aber auch wieder gutmütige Gäste, die Geschenke bringen, oder interessierte Investoren für Entwicklungs- oder Tourismusprojekte, die Hoffnung in abgelegene Dörfer bringen.
Auf einem Spaziergang durch einen Ort wie Loyangalani werden mir all diese Widersprüche bewusst. Misstrauen muss mit einem Lächeln begegnet, Ablehnung mit Respekt gekontert werden. Skepsis schwindet wenn man offenes Interesse zeigt und Neues lernt man durch echtes Zuhören. So erfahren Michael und ich viel aus dem Dorfleben hier, lernen wie eine Hütte gebaut und wie einfaches Werkzeug hergestellt wird. Die erst scheuen Menschen gewinnen Vertrauen, zeigen dann nicht ohne Stolz ihr Handwerk, die einfachen Hütten oder wie gut sie tanzen. Das Schönste aber ist immer, wenn man sich mit einem herzlichen Lachen verabschiedet und dem guten Gefühl wiederkommen zu wollen.

























Heiss, trocken und staubig, das ist Loyangalani am Turkanasee. Ein Bad im See spendet zwar etwas Erfrischung, doch das Wüstenklima erfasst einem wieder sobald man am Ufer steht. Immerhin gibt es Quellen, in deren Nähe der Ort gegründet wurde. Auch unser Camp liegt an einer dieser kleinen Quellen. Das Wasser reicht aus um einige Schatten spendende Palmen hervorzubringen. Es lockt aber auch immer mehr Leute heran, die der kargen Landschaft nichts mehr abtrotzen können und in unsäglicher Armut leben. So wächst Loyangalani und droht die wenigen Ressourcen mit zu vielen Menschen teilen zu müssen.
Trotz Mittagshitze schlendern Michael und ich durch die staubigen Strassen. Hie und da kommen wir in ein Gespräch, machen Fotos und versuchen mehr über das Leben hier zu erfahren. Eine italienische Nonne erzählt uns über das ärmliche Leben hier, über die vielen Kinder, die trotz örtlicher Schule kaum Zukunftsperspektiven haben. So vertrauen sie alle, dass eine göttliche Fügung die ersehnte Wendung in diese Wüstengegend bringt. Bis diese aber kommt sinnieren Michael und ich über die sinnvolle Nutzung der Quellen. Unsere europäische Denkweise stört sich an Verschwendung des Wassers, das oft ineffizient genutzt wird und irgendwo über die Strasse läuft, um dort im sandigen Graben zu versickern.
Touristen gibt es in dieser abgelegenen Region weniger. Einige verirren sich trotzdem dahin. Nicht zuletzt wegen Wolfgang, der hier vor etwa 40 Jahren als erster ein Resort aufgebaut hat. Aus dem Geschäft hat er sich zurückgezogen, hiess es. Eine Legende ist er geblieben. Michael, mein Reisebegleiter, und ich fanden Wolfgang bei einem Bier in einer Bar. Mit einer Kippe in der Hand starrt er in den Fernseher über der Bar. Das Fussballspiel interessiert ihn offensichtlich mehr als wir Neuankömmlinge. Mein redseliger Reisegefährte löchert ihn mit Fragen und erzählt ihm von seinem Leben und Plänen als Missionar in Kenia. Wolfgang zeichnet ein müdes Lächeln auf sein eingefallenes, tief gefurchtes Gesicht. Ihn interessiert es nicht, denke ich für mich. Er sieht aus wie ein Mensch der mit dem Leben abgeschlossen hat. Die Geschichten anderer berühren ihn nicht mehr, und die eigene Geschichte ist abgelebt. Sein hagerer Körper fragt nur noch nach etwas Maisbrei mit Fleischstückchen, einem Bier und Zigaretten. Der müde Geist gibt sich mit dem Fernsehprogramm in der Bar zufrieden, und vielleicht flackern einige erinnerungswürdige Momente vor seinem inneren Auge auf.


















Nach der Zeit in der staubigen Maasai Steppe und dem quirligen Leben vom touristischen Arusha sehne ich mich nach einem ruhigen Strand. Ich fand ihn in der Nähe von Tanga. Ein Camp in der Zwischensaison verspricht Ruhe und Abgeschiedenheit. Mein Landy durfte ich direkt am Strand unter Schatten spendenden Bäume stellen. Strom bekam ich von einem nahen Unterstand und hatte somit meinen Kühlschrank versorgt. Nun folgt nur noch ein kurzes. erfrischendes Bad im Meer und dann in den bequemen Stuhl mit einem Buch in der einen, einem Getränk in der anderen Hand. Relaxing pur.
Das Personal der Lodge, zu dem dieser Camping gehört, lässt mir meine Ruhe. Nur das Wachpersonal hält sich in meiner Nähe auf. Neugierig beäugen sie jeden Schritt und jede Bewegung, die ich mache. Im Schatten sitzend sprechen sie untereinander in ihrer gutturaler Sprache. Englisch sprechen sie nur gebrochen, trotzdem versuche ich einiges aus ihrem Leben zu erfahren. Ob es an der Sprachbarriere liegt oder an ihrer Schüchternheit mag ich nicht richtig zu beurteilen, aber viel mehr als ein freundliches Lachen bringen sie mir nicht entgegen. Daher gehe ich zur Abwechslung an die leere Strandbar und halte einen Schwatz mit der Managerin aus Südafrika, die sich ebenfalls hier aufhält. Sie alle geniessen die ruhige Zeit, bevor wieder mehr Touristen sich in dieses paradiesisches Fleckchen verirren. Auch ich gehe zurück zu meinem ruhigen Strandstuhl, beobachte die vorbeiziehenden Dau mit ihren dreieckigen Segeln oder Strandkrabben beim Höhlenbau. Dann versinken meine Gedanken wieder in mein Buch und meine nackten Füsse in den Sand.
Zum Abschluss meiner Motorradtour nochmals ein sprichwörtliches Highlight. Auf dem dreigipfeligen Berg Titano und steht die mittelalterliche Stadt San Marino, Hauptstadt der gleichnamigen Republik. Während an der adriatischen Küste noch Nebel über den leeren Strand zieht, erheben sich hier die Türme der Sonne entgegen. Der Ausblick über die steilen Felswände ins umliegende Land ist grandios. Die engen Gassen beherbergen viele Cafés, Restaurants und Souvenirläden, um die Touristen zufrieden zu stellen. Mich zieht’s zu den Zinnen der Burgen, die erstaunlich wenig besucht sind. Wie ein Schleier des Vergessens verbirgt der Nebel die Küste von Rimini, das Adriatische Meer, den Balkan dahinter und die ganze osteuropäische Landmasse, die ich bereist hatte. Nach 9 Wochen und 10’000 Kilometer ist San Marino das 24. Land meiner Motorradtour. Ein kühler Wind aus dem Norden erinnert mich, dass es Zeit wäre, die Heimfahrt anzutreten.
Italien. Erst mal einen richtigen Cappuccino trinken. Ich muss zugeben, ich wusste nichts von Rimini, ausser, dass es schöne Strände geben soll. Die Altstadt überraschte mich dann mit grossen Stadttoren, römischen Ruinen und mittelalterlichen Bauten. Die Plätze und Cafés waren voll von Menschen, die das schöne Herbstwetter genossen. Die Betriebe an den Stränden hingegen fielen bereits in Winterschlaf. Ein kalter Wind wehte über den Sand den wenigen Spaziergänger entgegen. Die meisten Restaurants hatten geschlossen, verweigerten mir Schutz vor dem Wind. Dann aber fand ich doch noch eine Gaststätte, die mich mit typisch italienischen Speisen und Getränke versorgte: Pizza und Wein.